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Mittwoch, 23. Mai 2012
Sonntag, 20. Mai 2012
Sonntag, 29. April 2012
Mittwoch, 14. März 2012
Prüfung von CAD-Daten
CAD Modelle werden im Entwicklungsprozess häufig geändert – beabsichtigt oder unbeabsichtigt. Wenn solche Änderungen unbemerkt bleiben, können Sie Probleme verursachen, die im weiteren Entwicklungsverlauf viel Zeit und Geld kosten. Das muss nicht sein!
Donnerstag, 2. Februar 2012
CAD-Daten nach Volkswagen und Audi Standard
Seit dem 01.02.2012 sind wir in der Lage CAD-Daten und Zeichnungen gemäß Volkswagen/Audi Standard in CATIA V5 zu erstellen. Wir arbeiten auf Basis von Kostenvoranschlägen mit dem Stundensatz von € 49,-!
Die Zeichnungen werden auf den jeweils aktuellen VW bzw. Audi-Zeichnungsrahmen erstellt und mit Validat geprüft und auf unserem SSL-Server bereitgestellt.
Testen Sie uns!
Die Zeichnungen werden auf den jeweils aktuellen VW bzw. Audi-Zeichnungsrahmen erstellt und mit Validat geprüft und auf unserem SSL-Server bereitgestellt.
Testen Sie uns!
DIN ISO 27001
Eine Zertifizierung nach DIN ISO 27001 wird Ihnen helfen weiterhin am CSN von VW und Audi teilnehmen zu können.
Nachweispflicht Informationssicherheit für Partnerfirmen
Nachweis Informationssicherheit ist Voraussetzung für Supplier Integration
Fremdfirmen, Lieferanten und Entwicklungspartner sind aufgefordert, als Voraussetzung für
eine technische CSN-Anbindung zum Datenaustausch mit den Marken sowie
zur Überlassung von vertraulichen und geheimen Daten, Komponenten, Aggregateträgern
und Prototypen eine angemessene Informations- und/oder Prototypensicherheit nachweisen.
Die Einholung des Nachweises wird durch die Firma operational services (OS) koordiniert
und als fester Bestandteil in die CSN-Anbindungsprozesse und die Fremdfirmenabnahme
integriert.
Wie kann der Nachweis der Informationssicherheit erbracht werden?
Der Nachweis der Informationssicherheit gilt als erbracht, wenn die Partnerfirma der Firma
OS ein gültiges ISO 27001-Zertifikat mit dem den Auftragsumfang umfassenden
Geltungsbereich vorlegen kann.
Kann kein gültiges ISO 27001-Zertifikat vorgelegt werden, wird die Firma OS von der
Partnerfirma eine Selbstauskunft auf Basis des Fragenkataloges „Information Security
Assessment“ des VDA (Verband der Automobilindustrie) einholen. Nähere Informationen
siehe: http://www.vda.de/de/arbeitsgebiete/informationsschutz/index.html
Der Fragebogen beinhaltet ein Modell, mit dessen Hilfe die Partnerfirma den Reifegrad
seiner Informationssicherheit ermitteln, analysieren und ggf. verbessern kann.
Der Nachweis der Informationssicherheit gilt dann als erbracht, wenn der Firma OS eine als
„Bestanden“ gewertete Selbstauskunft vorgelegt wird. Diese ist durch die Geschäftsführung der Partnerfirma
oder deren Bevollmächtigten zu unterschreiben. Die Firma OS erteilt auf dieser Basis eine
Freigabe für die technische Anbindung, welche innerhalb des Konzerns
anerkannt wird.
Die Gültigkeit der Freigabe beträgt 3 Jahre, nach Ablauf dieser Frist ist ein erneuter
Nachweis der Informationssicherheit zu erbringen. Die durch Partnerfirmen eingereichten
Selbstauskünfte werden stichprobenartig überprüft. Unbenommen sind weiterhin Prüfungen
vor Ort.
Für die Koordination der Prozesse zur Selbstauskunft berechnet die Firma OS dem
Entwicklungspartner eine relativ hohe Bearbeitungsgebühr.
Für Fragen zum Ablauf der Selbstauditierung und allen weiteren Rückfragen zum Thema
steht den Partnerfirmen das Service Support Center der Firma OS zur Verfügung:
Dienstag, 3. Januar 2012
SYNSTAR - Hochverfügbarkeit von CAD-Daten im KVS
Für die Archivierung, Recherche und den Abruf von CAD-Daten setzt der OEM
das standardisierte KonstruktionsdatenVerwaltungs-System ein.
Um die Hochverfügbarkeit für die Konstruktionsdaten sicherzustellen,
entwickelte die Firma Synstar aus Darmstadt eine leistungsstarke ArchivInfrastruktur, in der teure Platten- und preiswertere Bandspeicher optimal
zu einer kostengünstigen Gesamtlösung kombiniert werden.
Die vier Ringe sind das Zeichen eines der traditionsreichsten Automobilhersteller
Deutschlands, der weltweit erfolgreich ist - und richtungweisend in Sachen Sportlichkeit,
Technik, Hochwertigkeit, Design, Sicherheit und Umweltschutz. 2002 waren dort rund
30.000 Mitarbeiter beschäftigt. Insgesamt sind im Konzern über 50.000 Mitarbeiter
tätig.
Mit das wichtigste Gut des OEM sind die Konstruktionsdaten, worauf die Techniker und
Designer jederzeit schnellen und sicheren Zugriff benötigen. Zu lange Bildschirmaufbauzeiten sind nicht nur lästig, sondern kosten Arbeitszeit und Nerven der Anwender. Ein
teilweiser oder sogar Totalausfall der Systeme kann in der Just-in-Time-Produktion Millionenschäden verursachen.
Um die Konstruktionsdaten ihren Anwendern schneller und ausfallsicherer zur Verfü-
gung zu stellen, implementierte Audi im Mai 2002 die Archiv-Lösung
KVS (Konstruktionsdaten Verwaltungs-System), eine Eigenentwicklung des Konzerns. Sie bietet ein Web-basierendes Interface für die Recherche und die Archivierung sowie den Abruf von CAD-Zeichnungen. Dieses Interface wird von sogenannten
Dialog-Servern zur Verfügung gestellt. Die Archivdaten werden via KVS Dienst
über das Netzwerk auf die Archivsysteme übertragen. Dafür benötigte Audi ein neu
konzipiertes Archivsystem, das jederzeit hoch verfügbar sein muss und hohe Datenaufkommen von CAD/CAM-Daten bewältigen kann. Zudem war eine maximale Absicherung
gegen Datenverlust in einem Notfall gefordert. Täglich fallen etwa 14 Gigabyte neues
Datenvolumen an, insgesamt sind es vier Terabyte im Jahr 2003 und fünf Terabyte im
Jahr 2005.
Entsprechend den Anforderungen bot Synstar dem OEM eine Komplettlösung an,
deren Kern ein Storage Area Network ist.
Für die technisch und wirtschaftlich optimale Datenspeicherung wurde zudem eine HSM
(Hierarchisches Speicher Management) Lösung implementiert.
Synstar übernahm als Generalunternehmer die Projektverantwortung. Die Konzeption
erfolgte in enger Zusammenarbeit mit den Herstellern (Sun, Grau und Brocade).
Betrachtet man das Schichtenmodell des KVS vom Anwender aus, so umfasst es
folgende Ebenen:
Dialogserver mit Loadbalancer, der die Datenströme gleichmäßig verteilt
Archiv- bzw. Fileserver
Online Plattenspeicher und Nearline Bandspeicher.
Das KVS enthält ausreichende Mechanismen, um einen Totalausfall des Gesamtsystems auszuschließen. Voraussetzung dafür ist eine redundante, also mindestens zweifache Auslegung möglichst hoch verfügbarer Fileserver, am besten in zwei
räumlich getrennten Lokationen.
Innerhalb der KVS Archivsoftware werden die Daten zeitnah von einem auf den
zweiten Fileserver repliziert. Anschließend legt die HSM-Software direkt nach dem Einlagern der Daten in das Archiv eine Kopie auf Band an. Damit werden die Daten ausfallsicher innerhalb kürzester Zeit mit mindestens drei Kopien an zwei getrennten Orten
abgelegt.
Die Fileserver teilen sich ein redundant ausgelegtes Plattensystem, um das Gesamtsystem für Datenverfügbarkeit und Disaster Recovery auszulegen.
Ein Loadbalancer sorgt für die gleichmäßige Verteilung der Datenströme an die Anwender und somit für eine optimale Ausnutzung der verfügbaren Ressourcen. Bandkopien
werden in zwei räumlich getrennte Bandarchive geschrieben.
Dies gewährleistet einen zusätzlichen Schutz bei Softwarefehlern innerhalb eines
Standortes, schnellsten Zugriff und hohe Kapazität für günstigere Datenhaltung. Die
Anbindung der Plattensysteme ist durchgehend in schneller Fibrechannel-Technologie
und voll redundant ausgelegt. Alle Komponenten innerhalb des Storage Area Networks
sind über zwei Wege erreichbar. Für zukünftiges Wachstum sind die Systeme der Umgebung entsprechend skalierbar ausgelegt.
Der "Clou" der Lösung ist die Software SAM-QFS (Storage&Archive Manager/Quick File
System) für das hierarchische Storage Management. Die HSM-Software SAM-FS unterscheidet zwischen aktuellen Dateien, auf die der schnelle unmittelbare Zugriff erforderlich ist, und älteren, weniger oft genutzten Daten. Die aktuellen Dateien werden daher
auf schnellen Online Plattenspeichern gelagert, während die älteren Daten auf preiswertere Bandspeichersystemen ausgelagert werden. Dadurch wird der Online Plattenplatz
optimiert und man spart die ständige kostenintensive und administrativ aufwändige Erweiterung der Plattenspeicher.
Ein weiterer Vorteil eines Hierarchischen Storage Managements ist, dass nur wenige
Kilobyte kleine Querverweise, sog. I-Nodes, der ausgelagerten Daten auf den Online
Systemen zurückbleiben. Im Desaster-Fall (Online-Speichersysteme stehen nicht zur
Verfügung ),müssen für den Zugriff auf die gesicherten Daten lediglich diese Querverweise zurückgeladen werden, und nicht mehrere Terabyte umfassende Filesysteme.
Das Sichern dieser Meta-Informationen reduziert den Umfang einer Disaster-Recovery
auf ca. 0,5 Prozent der Nutzdatenmenge. Der Zugriff auf die im Backup liegenden Daten
ist somit in wenigen Minuten anstelle von mehreren Stunden oder gar Tagen möglich.
„Die Implementierung eines SAN-basierten Archivs im KVS-Umfeld ermöglichte
es uns, den Anwendern eine maximale Verfügbarkeit des Services sowie eine optimale
Zugriffsgeschwindigkeit auf die Archivdaten bereitzustellen“ erklärt einProjektverantwortlicher für das KVS System des OEMs.
(Bericht von Synstar bzw. HMK aus dem Jahr 2006 - Quelle (http://www.hmk.de/datasheets/Audi_Final.pdf))
Freitag, 26. August 2011
Teil 23: free tutorial of making a car in solidworks: Audi TT
Wir lieben das HyperKVS und was wir lieben das verstehen wir!
Tauschen Sie Ihre CAD-Daten mit Volkswagen mit uns als Ihrem Dienstleister!
Das HyperKVS ist dann kein Geheimnis mehr!
Montag, 21. März 2011
Gußform - Modell
Der CAD-Datenaustausch mit der Volkswagen-Gruppe (Audi, Seat, Skoda, VW, Porsche etc.) erfolgt über das HyperKVS! Ins besondere die Gießereien sind auf die 3D-Modelle angewiesen, um effektiv mit den Konstrukteuren des Kunden zusammenarbeiten zu können.
Freitag, 18. März 2011
HyperKVS/VW Design - CAD modeling and Virtual Reality presentation - Access through HyperKVS
Durch das HyperKVS können externe Dienstleister für Volkswagen arbeiten und mit den Konstrukteuren bei VW und Audi CAD-Daten austauschen.
Das HyperKVS ist sehr hilfreich für die Zusammenarbeit mit Audi, Volkswagen, Porsche, Seat und Skoda.
Das HyperKVS ist sehr hilfreich für die Zusammenarbeit mit Audi, Volkswagen, Porsche, Seat und Skoda.
Montag, 7. März 2011
BMG - Baumustergenehmigungspflichtiger Workflow / Infos zum HyperKVS 3.8.500
BMG-Online ist für die konzernweite Entwicklungszusammenarbeit konzipiert – d.h. Anwender die
aktiv am BMG-Durchlauf beteiligt sind, können an unterschiedlichen Konzernstandorten sitzen.
So kann beispielsweise bei Job-Split der lokale Konstrukteur die Stellungnahme eines Kollegen vor
Ort einholen (Versuch, Labor usw.) und anschließend den BMG-Durchlauf in Richtung Wolfsburg anstoßen.
Weitere Stellungnahmen sowie die Genehmigung der BMG können in Wolfsburg erfolgen.
Alle Beteiligten haben jeweils die gleiche Sicht auf den Vorgang und können dessen Durchlauf und
Bearbeitungsstatus verfolgen.
Aktuell ist „BMG-Online“ an folgenden Standorten geschult und eingeführt – d.h. VW-Mitarbeiter dieser Standorte
können in den BMG-Durchlauf einbezogen werden:
• Technische Entwicklung WOB
• VW Brasilien
• VW Mexiko
• H-E (Komponente)
• R-GmbH
• Nutzfahrzeug-Entwicklung
Die Einführung in den übrigen Konzernmarken und –Gesellschaften
Outlook HyperKVS 3.9 Update 5
Version 3.8.500 dated February 22nd, 2011
This document outlines the most important modifications that will be introduced with HyperKVS 3.8.
Update 5:
• Changeover of login procedure with PKI-Card
• Changeover of the OpenSSL encryption
• Omission of ISODRAW conversion to TIFF / new saving procedure of TLD and PDM
• Parts-related restriction of usage
• Passing on the JV client view to service providers
• New dialogue „Drawing check in the process „Material specifications check“
• Further development of data transfer / BMG-online
(Please get further details from separate information on demand)
• Error recovery / detail improvements
Sonntag, 13. Februar 2011
Hohe Verfügbarkeit der CAD-Daten im HyperKVS
Für die Archivierung, Recherche und den Abruf von CAD-Daten setzt die
AUDI AG das im VW-Konzern standardisierte KonstruktionsdatenVerwaltungs-System ein.
Um die Hochverfügbarkeit für die Konstruktionsdaten sicherzustellen,
entwickelte die Firma Synstar aus Darmstadt eine leistungsstarke ArchivInfrastruktur, in der teure Platten- und preiswertere Bandspeicher optimal zu einer kostengünstigen Gesamtlösung kombiniert werden.
Die vier „Audi-Ringe“ sind das Zeichen eines der traditionsreichsten Automobilhersteller
Deutschlands, der weltweit erfolgreich ist - und richtungweisend in Sachen Sportlichkeit,
Technik, Hochwertigkeit, Design, Sicherheit und Umweltschutz. 2002 waren dort rund
30.000 Mitarbeiter beschäftigt. Insgesamt sind im Audi Konzern über 50.000 Mitarbeiter
tätig.
Mit das wichtigste Gut bei Audi sind die Konstruktionsdaten, worauf die Techniker und
Designer jederzeit schnellen und sicheren Zugriff benötigen. Zu lange Bildschirmaufbauzeiten sind nicht nur lästig, sondern kosten Arbeitszeit und Nerven der Anwender. Ein
teilweiser oder sogar Totalausfall der Systeme kann in der Just-in-Time-Produktion Millionenschäden verursachen.
Um die Konstruktionsdaten ihren Anwendern schneller und ausfallsicherer zur Verfügung zu stellen, implementierte Audi im Mai 2002 die Archiv-LösungHyper KVS (Konstruktionsdaten Verwaltungs-System), eine Eigenentwicklung des VWKonzerns. Sie bietet ein Web-basierendes Interface für die Recherche und die Archivierung sowie den Abruf von CAD-Zeichnungen. Dieses Interface wird von sogenannten
Dialog-Servern zur Verfügung gestellt. Die Archivdaten werden via Hyper KVS Dienst
über das Audi-Netzwerk auf die Archivsysteme übertragen. Dafür benötigte Audi ein neu
konzipiertes Archivsystem, das jederzeit hoch verfügbar sein muss und hohe Datenaufkommen von CAD/CAM-Daten bewältigen kann. Zudem war eine maximale Absicherung
gegen Datenverlust in einem Notfall gefordert. Täglich fallen etwa 14 Gigabyte neues
Datenvolumen an, insgesamt sind es vier Terabyte im Jahr 2003 und fünf Terabyte im
Jahr 2005.
Entsprechend den Anforderungen hat die Audi AG eine Komplettlösung gefunden,
deren Kern ein Storage Area Network ist.
Für die technisch und wirtschaftlich optimale Datenspeicherung wurde zudem eine HSM
(Hierarchisches Speicher Management) Lösung implementiert.
Audi übergab einem Generalunternehmer die Projektverantwortung. Die Konzeption
erfolgte in enger Zusammenarbeit mit den Herstellern (Sun, Grau und Brocade).
Betrachtet man das Schichtenmodell des Hyper KVS vom Anwender aus, so umfasst es
folgende Ebenen:
Das Hyper KVS enthält ausreichende Mechanismen, um einen Totalausfall des Gesamtsystems auszuschließen. Voraussetzung dafür ist eine redundante, also mindestens zweifache Auslegung möglichst hoch verfügbarer Fileserver, am besten in zweiräumlich getrennten Lokationen.
Innerhalb der Hyper KVS Archivsoftware werden die Daten zeitnah von einem auf den
zweiten Fileserver repliziert. Anschließend legt die HSM-Software direkt nach dem Einlagern der Daten in das Archiv eine Kopie auf Band an. Damit werden die Daten ausfallsicher innerhalb kürzester Zeit mit mindestens drei Kopien an zwei getrennten Orten abgelegt.
Die Fileserver teilen sich ein redundant ausgelegtes Plattensystem, um das Gesamtsystem für Datenverfügbarkeit und Disaster Recovery auszulegen.
Ein Loadbalancer sorgt für die gleichmäßige Verteilung der Datenströme an die Anwender und somit für eine optimale Ausnutzung der verfügbaren Ressourcen. Bandkopienwerden in zwei räumlich getrennte Bandarchive geschrieben.
Dies gewährleistet einen zusätzlichen Schutz bei Softwarefehlern innerhalb eines
Standortes, schnellsten Zugriff und hohe Kapazität für günstigere Datenhaltung. Die
Anbindung der Plattensysteme ist durchgehend in schneller Fibrechannel-Technologie
und voll redundant ausgelegt. Alle Komponenten innerhalb des Storage Area Networks
sind über zwei Wege erreichbar. Für zukünftiges Wachstum sind die Systeme der Umgebung entsprechend skalierbar ausgelegt.
Der "Clou" der Lösung ist die Software SAM-QFS (Storage&Archive Manager/Quick File
System) für das hierarchische Storage Management. Die HSM-Software SAM-FS unterscheidet zwischen aktuellen Dateien, auf die der schnelle unmittelbare Zugriff erforderlich ist, und älteren, weniger oft genutzten Daten. Die aktuellen Dateien werden daher auf schnellen Online Plattenspeichern gelagert, während die älteren Daten auf preiswertere Bandspeichersystemen ausgelagert werden. Dadurch wird der Online Plattenplatz optimiert und man spart die ständige kostenintensive und administrativ aufwändige Erweiterung der Plattenspeicher.
Ein weiterer Vorteil eines Hierarchischen Storage Managements ist, dass nur wenige
Kilobyte kleine Querverweise, sog. I-Nodes, der ausgelagerten Daten auf den Online
Systemen zurückbleiben. Im Desaster-Fall (Online-Speichersysteme stehen nicht zur
Verfügung ),müssen für den Zugriff auf die gesicherten Daten lediglich diese Querverweise zurückgeladen werden, und nicht mehrere Terabyte umfassende Filesysteme.
Das Sichern dieser Meta-Informationen reduziert den Umfang einer Disaster-Recovery
auf ca. 0,5 Prozent der Nutzdatenmenge. Der Zugriff auf die im Backup liegenden Daten
ist somit in wenigen Minuten anstelle von mehreren Stunden oder gar Tagen möglich.
AUDI AG das im VW-Konzern standardisierte KonstruktionsdatenVerwaltungs-System ein.
Um die Hochverfügbarkeit für die Konstruktionsdaten sicherzustellen,
entwickelte die Firma Synstar aus Darmstadt eine leistungsstarke ArchivInfrastruktur, in der teure Platten- und preiswertere Bandspeicher optimal zu einer kostengünstigen Gesamtlösung kombiniert werden.
Die vier „Audi-Ringe“ sind das Zeichen eines der traditionsreichsten Automobilhersteller
Deutschlands, der weltweit erfolgreich ist - und richtungweisend in Sachen Sportlichkeit,
Technik, Hochwertigkeit, Design, Sicherheit und Umweltschutz. 2002 waren dort rund
30.000 Mitarbeiter beschäftigt. Insgesamt sind im Audi Konzern über 50.000 Mitarbeiter
tätig.
Mit das wichtigste Gut bei Audi sind die Konstruktionsdaten, worauf die Techniker und
Designer jederzeit schnellen und sicheren Zugriff benötigen. Zu lange Bildschirmaufbauzeiten sind nicht nur lästig, sondern kosten Arbeitszeit und Nerven der Anwender. Ein
teilweiser oder sogar Totalausfall der Systeme kann in der Just-in-Time-Produktion Millionenschäden verursachen.
Um die Konstruktionsdaten ihren Anwendern schneller und ausfallsicherer zur Verfügung zu stellen, implementierte Audi im Mai 2002 die Archiv-LösungHyper KVS (Konstruktionsdaten Verwaltungs-System), eine Eigenentwicklung des VWKonzerns. Sie bietet ein Web-basierendes Interface für die Recherche und die Archivierung sowie den Abruf von CAD-Zeichnungen. Dieses Interface wird von sogenannten
Dialog-Servern zur Verfügung gestellt. Die Archivdaten werden via Hyper KVS Dienst
über das Audi-Netzwerk auf die Archivsysteme übertragen. Dafür benötigte Audi ein neu
konzipiertes Archivsystem, das jederzeit hoch verfügbar sein muss und hohe Datenaufkommen von CAD/CAM-Daten bewältigen kann. Zudem war eine maximale Absicherung
gegen Datenverlust in einem Notfall gefordert. Täglich fallen etwa 14 Gigabyte neues
Datenvolumen an, insgesamt sind es vier Terabyte im Jahr 2003 und fünf Terabyte im
Jahr 2005.
Entsprechend den Anforderungen hat die Audi AG eine Komplettlösung gefunden,
deren Kern ein Storage Area Network ist.
Für die technisch und wirtschaftlich optimale Datenspeicherung wurde zudem eine HSM
(Hierarchisches Speicher Management) Lösung implementiert.
Audi übergab einem Generalunternehmer die Projektverantwortung. Die Konzeption
erfolgte in enger Zusammenarbeit mit den Herstellern (Sun, Grau und Brocade).
Betrachtet man das Schichtenmodell des Hyper KVS vom Anwender aus, so umfasst es
folgende Ebenen:
- Dialogserver mit Loadbalancer, der die Datenströme gleichmäßig verteilt
- Archiv- bzw. Fileserver
- Online Plattenspeicher und Nearline Bandspeicher.
Das Hyper KVS enthält ausreichende Mechanismen, um einen Totalausfall des Gesamtsystems auszuschließen. Voraussetzung dafür ist eine redundante, also mindestens zweifache Auslegung möglichst hoch verfügbarer Fileserver, am besten in zweiräumlich getrennten Lokationen.
Innerhalb der Hyper KVS Archivsoftware werden die Daten zeitnah von einem auf den
zweiten Fileserver repliziert. Anschließend legt die HSM-Software direkt nach dem Einlagern der Daten in das Archiv eine Kopie auf Band an. Damit werden die Daten ausfallsicher innerhalb kürzester Zeit mit mindestens drei Kopien an zwei getrennten Orten abgelegt.
Die Fileserver teilen sich ein redundant ausgelegtes Plattensystem, um das Gesamtsystem für Datenverfügbarkeit und Disaster Recovery auszulegen.
Ein Loadbalancer sorgt für die gleichmäßige Verteilung der Datenströme an die Anwender und somit für eine optimale Ausnutzung der verfügbaren Ressourcen. Bandkopienwerden in zwei räumlich getrennte Bandarchive geschrieben.
Dies gewährleistet einen zusätzlichen Schutz bei Softwarefehlern innerhalb eines
Standortes, schnellsten Zugriff und hohe Kapazität für günstigere Datenhaltung. Die
Anbindung der Plattensysteme ist durchgehend in schneller Fibrechannel-Technologie
und voll redundant ausgelegt. Alle Komponenten innerhalb des Storage Area Networks
sind über zwei Wege erreichbar. Für zukünftiges Wachstum sind die Systeme der Umgebung entsprechend skalierbar ausgelegt.
Der "Clou" der Lösung ist die Software SAM-QFS (Storage&Archive Manager/Quick File
System) für das hierarchische Storage Management. Die HSM-Software SAM-FS unterscheidet zwischen aktuellen Dateien, auf die der schnelle unmittelbare Zugriff erforderlich ist, und älteren, weniger oft genutzten Daten. Die aktuellen Dateien werden daher auf schnellen Online Plattenspeichern gelagert, während die älteren Daten auf preiswertere Bandspeichersystemen ausgelagert werden. Dadurch wird der Online Plattenplatz optimiert und man spart die ständige kostenintensive und administrativ aufwändige Erweiterung der Plattenspeicher.
Ein weiterer Vorteil eines Hierarchischen Storage Managements ist, dass nur wenige
Kilobyte kleine Querverweise, sog. I-Nodes, der ausgelagerten Daten auf den Online
Systemen zurückbleiben. Im Desaster-Fall (Online-Speichersysteme stehen nicht zur
Verfügung ),müssen für den Zugriff auf die gesicherten Daten lediglich diese Querverweise zurückgeladen werden, und nicht mehrere Terabyte umfassende Filesysteme.
Das Sichern dieser Meta-Informationen reduziert den Umfang einer Disaster-Recovery
auf ca. 0,5 Prozent der Nutzdatenmenge. Der Zugriff auf die im Backup liegenden Daten
ist somit in wenigen Minuten anstelle von mehreren Stunden oder gar Tagen möglich.
Samstag, 5. Februar 2011
HyperKVS - MONA Applet
Für das Speichern (Upload) von Dokumenten (CAD-Modelle, beschreibende Unterlagen, Zeichnungen etc.) in die persistente Datenablage des HyperKVS und in die Zwischenablage haben Sie lange neben
dem HyperKVS zusätzlich das Tool HyperMONA benötigt.
Insbesondere die Behandlung von CAD-Modellen setzte HyperMONA voraus. Ein Speichern komple- xer, strukturierter Catia V5- und Pro/E-Modelle ist nicht mit der HyperKVS-Funktion „Lokale Datei
Speichern (Upload)“ möglich, da diese CAD-Modelle zumeist aus mehreren Dateien bestehen und zunächst aus der entsprechenden CAD-Umgebung herausgelöst (Export) und in einem Container
verpackt werden müssen.
Beim Beschaffen (Download) aus dem HyperKVS unterstützte HyperMONA beim Einfügen (Import) in die lokale CAD-Umgebung.
Die genannten Funktionalitäten (Import, Export, Upload und Download) konnten bisher aus techni- schen Gründen nicht in das HyperKVS integriert werden. HyperKVS als Server-Applikation war es
nicht möglich, auf lokale, beim Anwender liegende Dateien zuzugreifen und das Importieren bzw. Ex- portieren von Modellen aus der jeweiligen CAD-Umgebung durchzuführen.
HyperMONA war ein vom HyperKVS unabhängiges Produkt, welches unter eigenen Release-Zyklen stand. Diese Release-Zyklen mussten mit denen des HyperKVS und denen der unterschiedlichen
CAD-Distributionen (z.B. GRC, GRI) aufwändig synchronisiert werden. Außerdem musste HyperMO- NA vom Anwender bzw. zuständigen Administrator installiert und auf aktuellem Stand gehalten wer-
den. Das war zeitintensiv und fehleranfällig. Dies hatte uns bewogen, andere Lösungen zu entwickeln.
Mit dem MONA Applet können die Funktionen Import, Export, Upload und Download unter Nutzung neuer Technologien (signiertes Applet) in das HyperKVS überführt werden. Das MONA Applet ist da-
mit Bestandteil des HyperKVS - mit dem Vorteil, dass es immer in aktueller Version vorliegt.
HyperMONA als eigenständiges Tool wird deshalb nicht mehr weiterentwickelt und unterstützt.
Für Catia V5 gibt es zusätzlich ein Plugin, mit dem das Exportieren und Importieren komfortabel direkt aus der Catia-Session möglich ist. Für das V5 Plugin ist eine separate Dokumentation verfügbar.
Dienstag, 18. Januar 2011
Hilfe beim HyperKVS - Schwierigkeiten beim CAD-Datenaustausch mit VW und/oder Audi?
Sie haben Schwierigkeiten mit dem CAD-Datenaustausch durch das HyperKVS bei Volkswagen und Audi?
Zögern Sie nicht uns zu kontaktieren. Wir helfen Ihnen bei der CAD-Datenbeschaffung im HyperKVS und bieten schnellen und einfachen Service. Nutzen Sie unsere Möglichkeiten in der CAD-Datenkommunikation über unsere eigene CAD-Datenaustauschplattform (ähnlich HyperKVS).
www.gm-ing.de
Zögern Sie nicht uns zu kontaktieren. Wir helfen Ihnen bei der CAD-Datenbeschaffung im HyperKVS und bieten schnellen und einfachen Service. Nutzen Sie unsere Möglichkeiten in der CAD-Datenkommunikation über unsere eigene CAD-Datenaustauschplattform (ähnlich HyperKVS).
www.gm-ing.de
Freitag, 14. Januar 2011
HyperKVS und Audi
AUDI verwendet als CAx-Datenmanagementsystem PDVS, in der übrigen Volkswagen-Welt wird HyperKVS genutzt. Diese CAD-Datenaustauschsysteme sind systemtechnisch durch einen Abgleich verbunden. Es ist ein Großteil der CAD-Daten in beiden CAD-Datenaustauschsystemen verfügbar.
Das HyperKVS ist ein wichtiger Bestandteil des CAD-Datenaustausches, um den CAD-Kommunikationsanforderungen des Volkswagenkonzerns gerecht zu werden.
Das HyperKVS ist ein wichtiger Bestandteil des CAD-Datenaustausches, um den CAD-Kommunikationsanforderungen des Volkswagenkonzerns gerecht zu werden.
Dienstag, 21. Dezember 2010
Datenaustauschdienstleistung in der Automobilindustrie
GMI (G&M Ingenieurbüro) ist die individuelle Datenaustauschlösung über
das Internet für Firmen ohne eigenes Datenaustauschsystem für Datentransfer über
einen SSL-Server.
Im Rahmen von Outsourcing-Projekten bietet GMI für Automobilzulieferer und Ingenieurbüros ein komplettes Servicepaket für den Austausch von CAD-Daten an. Ein Teil des Leistungsumfanges ist das Angebot
den CAD-Datenaustausch über einen SSL-Server (Internet-Plattform)l durchzuführen, sodass der Kunde keine eigene Datenaustauschsoftware und Infrastruktur – bis auf einen Internetanschluss - mehr benötigt und keinen Betriebs- und Betreuungsaufwand mehr hat.
das Internet für Firmen ohne eigenes Datenaustauschsystem für Datentransfer über
einen SSL-Server.
Im Rahmen von Outsourcing-Projekten bietet GMI für Automobilzulieferer und Ingenieurbüros ein komplettes Servicepaket für den Austausch von CAD-Daten an. Ein Teil des Leistungsumfanges ist das Angebot
den CAD-Datenaustausch über einen SSL-Server (Internet-Plattform)l durchzuführen, sodass der Kunde keine eigene Datenaustauschsoftware und Infrastruktur – bis auf einen Internetanschluss - mehr benötigt und keinen Betriebs- und Betreuungsaufwand mehr hat.
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