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Mittwoch, 2. März 2011

Betrachtung verschiedener PDM-Systeme

Der Markt für PDM ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Immer neue Anbieter versuchen sich auf dem Markt zu etablieren. Um nicht alle Programme zu betrachten, wird die Auswahl auf die Software eingeschränkt, welche auch bei den Automobilfirmen und ähnliche Industriezweige Anwendung findet.


Diese Tabelle zeigt, dass es zwischen den verschiedenen Unternehmen kaum Ähnlichkeiten im Bereich der verwendeten Software gibt. Nicht einmal der Volkswagenkonzern setzt auf ein System. Während bei VW HyperKVS zum Einsatz kommt, arbeitet Audi mit PDVS.
Nach inoffiziellen Statistiken ist das Beste PDM-System von der Fa. UGS und nennt sich Teamcenter. Danach folgt Enovia von Dassault Systems gefolgt von Windchill der Fa. PTC.
Da alle drei Systeme auch bei verschiedenen OEM´s Anwendung finden, werden diese nun auch etwas näher betrachtet. Von Windchill ist bereits eine Testversion vorhanden, von Teamcenter wird eine erwartet. Bei Enovia wird sich vorerst auf Internetrecherchen sowie Befragungen von Anwendern gestützt.

Montag, 28. Februar 2011

WORKFLOW

Spricht man über PDM fällt früher oder später der Begriff „Workflow“. Hiermit wird der Arbeitsablauf eines Bauteils, einer Baugruppe oder eines gesamten Projektes nach einer bestimmten Abfolge von Aktivitäten beschrieben.
Ein Arbeitsablauf koordiniert wer wann was und wie zu erledigen hat. Auf PDM angepasst würde dies bedeuten welche Rolle welche Aufgabe in welchem Prozess in welcher Umgebung bearbeitet.
Als Rolle werden verschiedene Benutzergruppen innerhalb eines PDM-Systemes definiert. Eine Rolle kann z.B. alle Mitglieder eines Projektes oder nur die Zeichnungsprüfer umfassen.
Der Workflow gibt demnach an, in welcher Stufe sich gerade das entsprechende Bauteil oder die entsprechende Datei befindet. Gerade bei Konstruktionsdaten ist wichtig zu erkennen, ob das Objekt bereits freigegeben wurde oder ob es sich gerade in einer Änderungsphase befindet. Daher bekommt der Workflow einen so hohen Stellenwert innerhalb eines PDM-Systems.

Freitag, 25. Februar 2011

Begriffsdefinition PLM


PLM steht für „Product Lifecycle Management“ oder auch „Produktlebenszyklus Management“. PLM ist noch ein recht junger Begriff der seit seiner Einführung in vielen Bereichen für Verwirrung gesorgt hat. Oft wird es als Synonym für PDM verwendet, was schlicht weg falsch ist. PLM allein macht noch kein PDM. Zur Realisierung eines PLM-Konzeptes werden Lösungskomponenten benötigt. Dazu zählen CAD, CAE und auch PDM.
PLM ist ein IT-Lösungssystem mit dem alle Daten, die bei der Entstehung, Lagerhaltung und dem Vertrieb eines Produktes anfallen, einheitlich gespeichert, verwaltet und abgerufen werden. Im Idealfall greifen alle Bereiche und Systeme, die mit einem Produkt in Berührung kommen, auf eine gemeinsame Datenbasis zu.
Gerade zu Zeiten der Nachweispflicht für die Produkthaftung ist ein PLM-System fast schon unerlässlich. Der Gesetzgeber verlangt einen lückenlosen Nachweis, wann welche Spezifikation wo zum Einsatz kam. Bei dem hohen Datenaufkommen und der stetigen Aktualisierung der Bauteile ist dies ohne PLM kaum zu bewältigen.

Donnerstag, 24. Februar 2011

Begriffsdefinition PDM


Produktdatenmanagement (PDM) ist der Ansatz, Daten aus Konstruktion und Entwicklung zu verknüpfen um diese schneller aufzubereiten, sie stets auf den aktuellen Stand zu halten und Änderungen anderer Bereiche für alle transparent zu gestalten.
Ein PDM-System ordnet Dateien nach vorgegebenen Werten (Metadaten) und verknüpft diese untereinander. Es hilft gerade während der Entwicklung von neuen Baugruppen, bereits vorhandene Bauteile schneller zu finden als bisher. Hierfür nutzt es die Eingaben der Konstrukteure. Wird z.B. eine Turbinenrad von sechs auf acht Schaufeln umkonstruiert, so kann man im PDM bequem nach „Turbinenrad“ suchen und es wird fündig, sofern natürlich diese Bezeichnung in den Metadaten hinterlegt wurde.
Es hilft ferner bei der Sortierung und Ordnung von Bauteilen und ganzer Baugruppen. Es aktualisiert die Stücklisten automatisch, ändert Zeichnungen ab und legt, sofern gewünscht, die 3D-Daten als PDF oder andere Files ab.
Durch PDM können auch nicht-CAD-Daten mit denen der Konstruktion ver-knüpft werden. Z.B. Bauteillebensläufe lassen sich bequem mit den anderen vereinigen. Wird nun der CAD-Datensatz verschickt, ist es vorstellbar, dass das System automatisch den Bauteillebenslauf unaufgefordert mitversendet, damit der Kunde einen schnellen Überblick über eingearbeitete Änderungen bekommt.
Da über die Einführung eines PDM-Systems ernsthaft nachgedacht wird, wird auf weitere Features der Software im späteren Verlauf noch näher eingegangen.

Grundlagen der Dateiverwaltung


Mit wachsender Verwendung von CAD und Email ist die digitale Archivierung komplizierter und umfangreicher geworden.In den letzten 20 Jahren ist ein starker Anstieg der digitalen Datenflut zu verzeichnen. Wurde einst noch alles fein säuberlich auf Papier gezeichnet und in Ordnerschränken verstaut, so befindet sich heute das Wissen der Firmen auf Festplatten und Servern. Um diese CAD-Daten auch nach längerer Zeit noch verfügbar zu haben müssen diese archiviert werden. Dies muss in einer Weise geschehen, dass man sie auf Wunsch auch schnell findet. Auch bei aktuellen Arbeiten ist es wichtig, dass jeder Mitarbeiter, der eine Datei benötigt, diese findet und auch Zugriff darauf hat. Der normale Windows-Explorer reicht hier bei weitem nicht mehr aus.
Deshalb wurden verschiedene Systeme entwickelt, um der Datenflut Herr zu werden.

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