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Freitag, 4. März 2011

WINDCHILL

Windchill findet in der Automobilindustrie kaum Anwendung. Wenn überhaupt dann bei Zulieferern wie bei der Webasto AG. Im Luftfahrtbereich ist bisher Airbus eines der führenden Unternehmen, welches mit Windchill arbeitet.
Windchill ist komplett Browserbasierend und ermöglicht so einen weltweiten Zugriff auf die Daten, ganz bequem via Internet.
PTC hat neben PDM auch das bekannte CAD System Pro/ENGINEER auf dem Markt etabliert. Diese beiden Systeme sind ohne Probleme miteinander verknüpfbar. Bei Catia gibt es hingegen einige Schwierigkeiten. Das Plugin für die Anbindung kann zwar direkt aus Windchill heraus herunter geladen werden, allerdings ist es dann wichtig, die richtige Version zu erwischen. Nicht jedes Windchill für CATIA funktioniert auch mit jedem CATIA. Hier ist die Release sowie die Servicepack-Version entscheidend. Dies bedeutet im Umkehrschluss, ändert sich die CATIA-Version, was ja doch häufiger geschieht, so muss auch Windchill aktualisiert werden. Diese Problematik sollte allerdings bei allen anderen PDM-Systemen mindestens ähnlich auftreten.
Außer CATIA und Pro/ENGINEER stellt PTC Plugins direkt für AutoCAD von Autodesk, Autodesk Inventor, Solid Works von Dassault Systems sowie Unigraphics aus dem Hause UGS bereit.
Bei den CAD-Programmen muss auch auf die jeweils verwendeten Dateiformate geachtet werden, da Windchill nicht mit jedem Format zurechtkommt. Völlig fehlt die Anbindung an FEM- oder anderweitige Berechnungssoftware, so dass maximal Prüfprotokolle mit Windchill verknüpft werden können.
Neben CAD-Programmen kann Windchill auch direkt in Microsoft Office Programme wie Word, Excel und sogar MS-Projekt eingebunden werden.
Die Userverwaltung erfolgt über eine jeweilige Einladung via Email, wenigstens in der vorhandenen Demoversion funktioniert dies so. Der eingeladene User muss sich dann bei PTC registrieren und sein Passwort selbst festlegen. Der Administrator des Systems kann bestimmte Gruppen definieren, wie z.B. „Beobachter“, Teilnehmer dieser Gruppe erhalten nur „View“-Rechte. So ist die Userverwaltung unter Windchill eine recht einfache und übersichtliche Angelegenheit. Per Copy/Paste können auch Teilnehmer in verschiedene Gruppen eingefügt werden.


Arbeiten mit Windchill
Die Oberfläche von Windchill ist relativ verständlich aufgebaut. Das einzige was anfangs etwas unklar erscheint, sind die Karten „Produkt“ und „Projekt“. Deren Unterschied ist zu Beginn nicht ganz ersichtlich.
Im Produkt finden sich später alle technischen Daten, wie Konstruktionen, Stücklisten, Varianten, technische Bewertungen usw. eines Projektes.
Unter „Projekt findet man hingegen alle weiteren Dateien, wie die des Marketings, der Organisation oder einfache Bildergalerien.

Die Oberfläche von Windchill
Nach dem Login in Windchill öffnet sich die zuletzt aufgerufene Seite des Users. Beim ersten Login erscheint eine allgemeine Übersicht, welche eigentlich bei jedem Start zu sehen sein sollte, da sie die aktuellsten Änderungen innerhalb des Projektes übersichtlich anzeigt.
Oben links findet man die Navigationsleiste. Unter der Startseite findet man die eben angesprochene Übersicht. Weiter gibt es dort Informationen über Zuweisungen, Aktualisierungen, Ausgecheckte Arbeiten oder anstehende Meetings. Unter dem letzten Punkt Dienstprogramme findet man nützliche Plugins zum direkten Download.
Die zweite Karte enthält Informationen über die angelegten Produkte. Verfeinert kann man sich Informationen über die Ordner des Produktes, die Produktstruktur, das Team welches an dem Produkt beteiligt ist einholen. Ein Änderungsmonitor zeigt hier Produktspezifisch die aktuellsten Änderungen. Nützlich ist auch das direkt eingebundene Forum und ein extra Ablageplatz für Dokumentenvorlagen wie Bauteillebensläufe oder andere immer wieder benötigter Formulare.
Das dritte Abteil enthält Informationen über die offenen Projekte. Die Unterteilung ist ähnlich der des Produktes. Unterschied ist hier noch die Übersicht über die vorhandenen und eingesetzten Ressourcen und eine extra Ablage für eventuelle Berichte.
Weiter geht es mit der Karte „Ändern“. Hier können übersichtlich Informationen über Problemberichte, Änderungsanträge und Änderungsnachrichten abgerufen werden. Eine allgemeine Übersicht gibt dann wieder ein Änderungsmonitor.

Mittwoch, 2. Februar 2011

Erweiterung der Servicezeiten von G&M Ingenieurbüro aufgrund internationaler Kunden


Die zunehmende Internationalisierung des Automobilgeschäfts hat auch bei G&M Ingenieurbüro zu Neukunden aus Asien geführt. Wir haben hierzu unsere Geschäftszeiten auf 07:00 bis 21:00 CET erweitert. Die betreffenden Kunden erhalten hierzu die Direktwahl des Kundenbetreuers.


Die Servicezeit für HyperKVS-Applikations-Service ist auf 7x24h erweitert.

Den HyperKVS-Applikations-Service sowie den CSN-Service für Kunden mit Vertragstyp „standard“ erreichen Sie seit dem 01.01.2011 täglich rund um die Uhr. Damit reagiert operational services auf die zunehmende Internationalisierung der Partnerfirmen von Volkswagen und Audi.

Problematischer CAD-Datenaustausch in der Automobilindustrie



Die Flut von CAD-Systemen und Systemen zum CAD-Datenaustausch überfordert die kleinen und mittelständischen Zuliefererbetriebe der Automobilindustrie. Sie werden zusehends in die Rolle einer verlängerten Werkbank gedrückt und geraten immer mehr in die Abhängigkeit von einem oder zwei Großkunden. Nur der Zugriff auf alle CAD-Systeme bietet dem Zulieferer die Möglichkeit mit allen Kunden zu arbeiten. Diese Schnittstelle wird durch das GMI-System vollständig und ohne weitere Problemquellen (siehe Blindleistungsfaktoren) kostengünstig dargestellt.
Den kleinen und mittelständischen Automobilzulieferern bleibt nur die Wahl: Entweder, sie investieren in die CAD-Systeme oder sie arbeiten  mit spezialisierten CAD-Dienstleistern wie G&M Ingenieurbüro  zusammen, wenn sie nicht zur verlängerten Werkbank von Großkonzernen werden wollen.


G&M Ingenieurbüro



Dienstag, 1. Februar 2011

Welche Vorteile bietet G&M Ingenieurbüro?

Sicherer CAD-Datenaustausch für kleine und mittelständische Automobilzulieferer ist über die G&M Datenaustauschplattform sofort möglich.
Es gibt keine Anfangsinvestitionen in Hardware oder Software oder Humankapital (Router, Schulung, Auditierung, Zertifizierung).
Die CAD-Kommunikation wird erleichtert.
Die Blindleistung in der CAD-Kommunikation sinkt.
Der CAD-Datenaustausch ist sicher.
Die CAD-Datenerstellung und CAD-Datenkonvertierung entspricht immer dem aktuellen Stand der Technik.
Die Reaktionszeiten sind sehr kurz.
Als Nebeneffekt werden die CAD-Daten an einem sicheren Ort archiviert.
Die Kosten entstehen nur bei Nutzung.
Das HyperKVS ist so schon viel zu teuer.


G&M Ingenieurbüro



Montag, 17. Januar 2011

Was ist das Hyper-KVS von Volkswagen und Audi?

Das Konstruktionsdaten-Verwaltungs-System (KVS oder HyperKVS) ist Dokumentendrehscheibe und -Archiv zum weltweiten Austausch aller im Volkswagen-Konzern im Rahmen der Prozeßketten anfallenden Konstruktionsdaten sowie dazugehöriger beschreibender Dokumente.

Dies schließt sowohl CAx- als auch manuell erstellte Unterlagen, die nachträglich einer System-Verwaltung bekanntgegeben wurden, z.B. eingescannte Zeichnungen, ein.

HyperKVS stellt zur Verwaltung von Konstruktionsdaten im wesentlichen folgende Funktionen zur Verfügung:

Für Mitarbeiter des Volkswagen-konzerns:
* Recherchieren / Informieren,
* Datenablage (Archiv) mit Versionshandling,
* Datenaustausch mit internen und externen Partnern (CAD-Arbeitsplatz + PC),
* Daten bereitstellen (Zugriffsrechte erteilen),
* Anbindung an PLOSSYS (Zeichnungen plotten) und RVS.

Für Zulieferer:
* CAD-Datenaustausch mit Mitarbeitern des Volkswagen-Konzerns über die Zwischenablage

Die Funktionen für die Zulieferer und Partner wurde in den letzten 6 Monaten stark eingeschränkt. Es ist nun nur noch sehr schwer möglich Datenstände zu recherchieren oder sich Informationen über nicht freigeschaltete CAD-Daten zu holen. Das erschwert die Zusammenarbeit mit den Zulieferern wieder und verschleppt die Reaktionszeiten während der Hochlaufphase eines Neufahrzeugs. Die größten Probleme tauchen in der Zeit zwischen B-Freigabe und Serienanlauf auf, da die Zuliefer die Änderung Ihrer Bauteile nicht durch eigene Recherche im KVS bemerken können. 

www.gm-ing.de

CAD Outsourcing-Best Of Both Worlds


G&M Ingenieurbüro ist Ihr Partner für das CAD Outsourcing in der Volkswagen Welt.
HyperKVS und CAD-Datenaustausch sind für uns keine Unbekannten.
Wir helfen Ihnen schnell und kostengünstig.

Donnerstag, 6. Januar 2011

Standard CAD-Schnittstellen

In der internationalen Automobilindustrie existieren viele Dutzend unterschiedliche CAD-Systeme. Sie alle haben programminterne Modelle für die Produktbeschreibung, die sich durch die geometrischen Grundelemente, in den Datenspeicherformaten und der Modellierungsgenauigkeit unterscheiden.
Alle CAD-Systeme haben ihnen eigene Datenstrukturen, welche speziell auf deren Verwendung programmiert und auf die durchzuführenden Aufgaben angepasst sind. Für den CAD-Datenaustausch zwischen zwei unterschiedlichen CAD-Systemen muss man entweder ein Austauschformat (IGES, Step, VDAFS u.a.) verwenden oder das CAD-Model muss konvertiert und überprüft werden. Diese Schnittstelle wird von G&M Ingenieurbüro komplett abgebildet.

G&M Ingenieurbüro

Sonntag, 2. Januar 2011

CAD-Datenaustausch mit der Automobilindustrie Teil 2

Das Ziel der deutschen Automobilindustrie sich gegen den Wettbewerb aus dem Ausland durch verkürzte Entwicklungszeiten, ökonomischere Produktionsprozesse und reduzierte Fertigungstiefe durchzusetzen, haben zur Folge, dass die Automobilzulieferer organisatorisch und technisch  immer mehr an die OEM angekoppelt werden.
Hierzu sind die CAD-Systeme zur Effizienzsteigerung bei F&E-Prozessen und Produktionsprozessen sehr Nutzen bringend. Voraussetzung hierfür ist, dass die CAD-Daten auch für die nachfolgenden Bereiche wie Planung, Produktion und QS genutzt werden können. Das setzt aber wiederum voraus, dass die verschiedenen CAD-User untereinander CAD-Daten austauschen und verwerten können.
Weitere Vorteile sind z. B. 
  • Verkürzte Entwicklungszeiten
  • Reduzierung von Änderungsaufwand
Dies setzt im Zusammenspiel mit der Automobilindustrie voraus, dass die CAD-Daten über die Grenzen der Unternehmen in verschiedenen CAD-Datenformaten austauschbar sein müssen.

Um diesem Anspruch gerecht zu werden, muss man Schnittstellen wie die CAD-Datenaustauschplattform von G&M Ingenieurbüro einsetzen.
Diese Schnittstellen bzw. Dienstleister lösen die auftretenden Probleme und vereinfachen den CAD-Datenaustausch stark. Es gibt u.a. die folgenden Schnittstellenprobleme:
  • Zuliefererbetriebe nutzen bereits heute und in Zukunft sicherlich verstärkt verschiedene CAD-Systeme ein, welche mit den unterschiedlichen CAD-Systemen der Automobilindustrie CAD-Daten austauschen müssen. Unabhängig vom Integrationsgrad und welche Schnittstellen genutzt werden und wie reif die CAD-Datenaustauschplattformen sind, kann sich der CAD-Datenaustausch mehr oder minder schwierig darstellen. Die Lernphase gestaltet sich aber bei der CAD-Datenaustauschplattform von G&M-Ingenieurbüro sehr kurz, da dass System sehr einfach gehalten ist.
  • Jede Baugruppe und jedes Bauteil durchläuft eine Prozesskette bevor mit der Großseriefertigung gestartet wird. Die Prozessstufen sind z.B. Vorentwicklung, FEM, Musterfertigung, Versuch, Zerspanung etc. Während dieser Prozessstufen erzeugt man in der Automobilindustrie umfangreiche 2D/3D-CAD-Daten, FEM-Berechnungsdaten etc., die zumindest an die mitentwickelnden Zulieferbetriebe abgegeben werden. Unabhängig von der oben geschilderten Schwierigkeit kommt hinzu, dass der Informationsgehalt und der Informationsträger sehr verschieden sein kann und unter Umständen für die Weiterverarbeitung nicht sinnvoll nutzbar ist.
  • Speziell bei der Entwicklung eines neuen Bauteils sind geometrische Änderungen normal. Diese Änderungen müssen datenkonsistent in 2D und 3D nachvollzogen werden. Ein Reparieren des 3D-CADmodells ist oft nicht möglich, und Veränderungen sind nur sinnvoll, wenn die Historie auch verwaltet wird. Dies ist bei der CAD-Datenaustauschplattform von G&M Ingenieurbüro problemlos möglich.
  • Die CAD-Datenverbindlichkeit war bisher noch nicht zufriedenstellend gelöst. Auch dieses Problem hat G&M Ingenieurbüro beseitigt.
Diese Probleme haben dazu geführt, dass der CAD-Datenaustausch bezüglich der kleinen Automobilzulieferer bisher vernachlässigt wurde. Eine Befragung bei Neuanwendern der CAD-Datenaustauschplattform von G&M Ingenieurbüro zeigte, dass ausser den Problemen mit den allgemeinen Geometrie-Schnittstellen insbesondere  Probleme der oben erwähnten Art ganz wesentlich dafür verantwortlich waren, dass die Möglichkeiten des CAD-Datenaustauschs bisher weitgehend ungenutzt blieben.  

Donnerstag, 30. Dezember 2010

Design - CAD modeling and Virtual Reality presentation

CAD-Datenaustausch in der Automobilindustrie

Die Verkürzung der Entwicklungszeiten und die Reduzierung des Änderungsaufwands setzen im Zusammenspiel zwischen OEM und Zulieferer voraus, dass die produktrelevanten CAD-Daten über die Unternehmensgrenzen hinweg zwischen unterschiedlichen CAD-Systemen austauschbar sind. In Zukunft hat nur der Zulieferer als Direktlieferant ein Chance, der sich in die CAD-Welt des OEM einfügen kann.

In einem Pilotprojekt wurde zwischen einem Automobilzulieferer und G&M Ingenieurbüro die Rahmenbedingungen für den Austausch produktrelevanter CAD-Daten festgestellt. Der Schwerpunkt der Arbeiten lag im organisatorischen Umfeld und in der Erarbeitung von Konzepten für die Weiterverarbeitung der auszutauschenden CAD-Daten. Es konnten die aktuellen Schwachpunkte des CAD-Datenaustausches und der CAD-Datenkommunikation umfassend analysiert und aufgedeckt werden. Außerdem wurde die CAD-Datenaustauschplattform von G&M Ingenieurbüro verbessert und an die speziellen Anforderungen des Zulieferers angepasst. Auf dieser Grundlage kann zukünftig ein störungsfreier, wirtschaftlich und technisch vertretbarer CAD-Datenaustausch stattfinden.

Dienstag, 21. Dezember 2010

Datenaustauschdienstleistung in der Automobilindustrie

GMI (G&M Ingenieurbüro) ist die individuelle Datenaustauschlösung über
das Internet für Firmen ohne eigenes Datenaustauschsystem für Datentransfer über
einen SSL-Server.
Im Rahmen von Outsourcing-Projekten bietet GMI für Automobilzulieferer und Ingenieurbüros ein komplettes Servicepaket für den Austausch von CAD-Daten an. Ein Teil des Leistungsumfanges ist das Angebot
den CAD-Datenaustausch über einen SSL-Server (Internet-Plattform)l durchzuführen, sodass der Kunde keine eigene Datenaustauschsoftware und Infrastruktur – bis auf einen Internetanschluss - mehr benötigt und keinen Betriebs- und Betreuungsaufwand mehr hat.

Freitag, 17. Dezember 2010

KVS Anwenderservice

K-SIO-H Application Services PP & Frameworks
K-SIO-H/2 CAx-Provider Management/AS Global
Volkswagen AG
Brieffach 011/1575/2
Bürozentrum Nord
Oebisfelder Straße 34/Haus C
38448 Wolfsburg (Kästorf)

Mittwoch, 15. Dezember 2010

CAD-Datenkommunikation und CAD-Datenaustausch mit Zulieferern in Fernost

Die Kosten für einen CAD-Datenaustausch mit den asiatischen Zulieferern sind für die OEMs ein Problem. Das Sicherheitsniveau und die technische Infrastruktur für den CAD-Datenaustausch sind
Hürden, die für die asiatischen Zuliefer schwer zu nehmen sind. Die Kosten sind für die asiatischen KMUs unverhältnismäßig hoch. Für dieses Problem bietet G&M Ingenieurbüro eine kostengünstige und einfache Lösung. Die CAD-Datenaustauschplattform ist auch für asiatische KMUs erschwinglich und sehr einfach zu bedienen. Die Schnittstelle zu den europäischen OEMs (Volkswagen, Daimler, Opel etc.) wird über die Spezialisten von G&M Ingenieurbüro abgebildet.

G&M Ingenieurbüro

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Fehlende Standards für den CAD-Datenaustausch in der Automobilindustrie

Die großen Probleme der Automobilzulieferer mit den unterschiedlichen CAD-Systemen bei den OEMs und den TIER 1.

Die VW AG verwendet Catia V4, Catia V5, ProEngineer (Wildfire) und ICEM-Surf. Daimler nutzt Catia V4 und Catia V5. GM verwendet Unigraphics, Ford IDEAS und diese Liste ließe sich noch erweitern. Die OEMs und TIER1 verwenden also derzeit mindestens 6 verschiedene CAD-Systeme. In Zeiten von DMU (Digital Mock-Up) verlangen die OEM und TIER1 immer mehr Entwicklungsdienstleistungen auch von den kleinen und mittleren Zulieferern. Die CAD-Daten sollen in nativen Daten und gemäß der internen Richtlinie der OEMs/TIER1 erstellt werden, sonst können sie für das DMU nicht verwendet werden. Will man alle zufrieden stellen, dann müssen 6 verschiedene CAD-Systeme zuzüglich qualifiziertem Personal vorgehalten werden. Dies ist weit entfernt von der Realität. Im wirklichen Leben haben besonders die kleinen Zulieferer hier Probleme, da oftmals nur ein CAD-System vorhanden ist und dieses ist meistens keins der oben genannten. Will man nicht als verlängerte Werkbank der OEMs und TIER1 enden, so muss man investieren oder mit den ebenso teuren wie großen Ingenieurbüros kooperieren. Hier werden Stundensätze von bis zu 60,- Euro verlangt und außerdem zählt man hier nicht zu den wichtigen Kunden, denn das sind wiederum die OEMs oder TIER1.

Sichere Datenaustauschplattform
Ein weiteres Problem sind die Vorschriften zur Datensicherheit bei der CAD-Datenübertragung. Der derzeitige Standard für die Datenübertragung in der europäischen Automobilindustrie ist OFTP (Odette File Transfer Protocol). Diese Verbindungen per OFTP sind nicht sehr schnell und auch nicht sehr komfortabel. Häufig wird daher die klassische E-Mail zur Übertragung von sensiblen Daten verwendet. Dies ist unsicher und wird daher von den IT-Spezialisten der großen Unternehmen verboten.
Was kann man also tun?
Das G&M Ingenieurbüro GbR bietet die Möglichkeit, die Daten über einen SSL-Server via HTTPS auszutauschen und außerdem das jeweils gewünschte CAD-Format zur Verfügung zu stellen.
Die Systemarchitektur entspricht den aktuellen Sicherheitstandards der europäischen Automobilindustrie und bietet einen sicheren Austausch von sensiblen CAD-Daten.

Systemarchitektur
Das System besteht aus einer 256-Bit-SSL-Verschlüsselung, die zusätzlich durch eine DMZ abgesichert ist. Das System wurde durch die Firma T&P aus Bochum entwickelt.

Blindleistung im CAD-Datenverkehr
Der Austausch von CAD-Daten wird in Zeiten des Simultaneous Engineering (SE) und Digital Mock-Up (DMU) immer wichtiger - aber auch immer komplizierter. Die Technologie entwickelt sich schnell weiter und es ist daher schwer, immer auf dem neuesten technologischen Stand zu sein. Es ist immer seltener möglich, dass jemand die EDV-Systeme mal eben nebenbei betreut und die IT-Spezialisten sind in Deutschland immer noch Mangelware.
Hält man dann tatsächlich die notwendige Technologie und das entsprechenden Personal vor, dann sieht man sich häufig mit sehr hohen Fixkosten konfrontiert, die in keinem Verhältnis zum Nutzen stehen.

Die häufigsten Blindleistungsfaktoren sind die folgenden:
  • Missverständnisse durch schnellen technologischen Fortschritt
  • Fehlendes Know-How in der EDV
  • Mangelhafte Hardware
  • Mangel an spezialisiertem Personal
  • Hohe Anschaffungskosten für Hard- und Software
  • Hohe Betriebskosten

GMI schafft Abhilfe!
Es bietet kurze Reaktionszeiten, geringe Fixkosten (Kosten entstehen nur bei Bedarf). Das EDV-System befindet sich immer auf dem aktuellen Stand und man wird nur durch erfahrene Spezialisten betreut. Das betreute Unternehmen kann sich voll auf seine Kernkompetenzen konzentrieren.

Zusammenfassung

Die Flut von CAD-Systemen und Systemen zum CAD-Datenaustausch überfordert die kleinen und mittelständischen Zuliefererbetriebe der Automobilindustrie. Sie werden zusehends in die Rolle einer verlängerten Werkbank gedrückt und geraten immer mehr in die Abhängigkeit von einem oder zwei Großkunden. Nur der Zugriff auf alle CAD-Systeme bietet dem Zulieferer die Möglichkeit mit allen Kunden zu arbeiten. Diese Schnittstelle wird durch das GMI-System vollständig und ohne weitere Problemquellen (siehe Blindleistungsfaktoren) kostengünstig dargestellt.
Den kleinen und mittelständischen Automobilzulieferern bleibt nur die Wahl: Entweder, sie investieren in die CAD-Systeme oder sie arbeiten  mit spezialisierten CAD-Dienstleistern zusammen, wenn sie nicht zur verlängerten Werkbank von Großkonzernen werden wollen.

www.gm-ing.de


Dienstag, 7. Dezember 2010

Einführung in das Volkswagen HyperKVS 3.8 - Teil 2 - Funktionen von HyperKVS

HyperKVS ist das Konstruktionsdatenverwaltungssystem des Konzerns und wird als Übertragungs- und Aufbewahrungsmedium eingesetzt. HyperKVS dient dem Datenaustausch, der revisionssicheren Archivierung und der Umwandlung der CAD-Daten in das jeweils benötigte Dateiformat. Die Ablage im HyperKVS erfolgt versioniert, der Zugriff auf die CAD-Daten und andere Konstruktionsunterlagen erfolgt anhand von Teilenummern.
Die CAD-Datenaustauschplattform von G&M Ingenieurbüro ist ähnlich aufgebaut (www.gm-ing.de)!

Donnerstag, 2. Dezember 2010

HyperKVS von Volkswagen

Das HyperKVS ist kompatibel mit dem Konzern-Usermanagement (K-UMS) und kommt mit nur einer, (der Konzern-)Userid pro Anwender des Systems aus. Egal von wo aus Sie sich im Volkswagen-Konzern oder bei einer Partnerfirma anmelden, von überall haben Sie die gleichen Rechte - Doppel-Accounts entfallen. Über das E-Portal oder mittels eines Kartenlesers und ihres Werksausweises können Sie sich nun durch die Eindeutigkeit der User-ID ohne Angabe eines Passworts anmelden. Für die Administration reicht ein Bestätigungsklick jetzt aus, um einen im K-UMS angelegten Benutzereintrag ins HyperKVS zu übernehmen. Die doppelte Pflege von Benutzerstammdaten entfällt.
Die Reorganisation der Benutzerverwaltung wurde dazu genutzt, Ihnen neue Funktionen zur Rechteverwaltung zu geben:
Sie können jeden Anwender des Systems, egal, ob Partnerfirmen-, Zentralstellenmitarbeiter oder Kollegen als Dienstleister beauftragen. Und zwar nicht nur zum Speichern im Auftrag, sondern für nahezu alle Funktionen des Systems.
Beispiel 1: Sie beauftragen einen Partnerfirmenmitarbeiter mit dem ˜
Ändern von Daten und geben ihm dazu Zugriff auf all Ihre Daten, sowie das Recht zum Speichern und aberspeichern in Ihrem Namen. Eine Vergabe von Leserechten ist dazu nicht notwendig. Eine zeitliche Befristung der Beauftragung ist dabei ebenfalls m glich!
Beispiel 2: Sie beauftragen eine Zentralstelle oder einen Partnerfirmenmitarbeiter mit der Pflege der Leserechte Ihrer Dokumente. Der Dienstleister muss dazu nicht auf die Daten selbst zugreifen, benötigt also kein Dateizugriffsrecht!
Sie können andere Anwender des Systems zu Vertretern ernennen. Ohne Leserechte pro Dokument vergeben zu müssen, kann Ihr Vertreter auf Ihre Daten zugreifen. Eine zeitliche Befristung ist dabei möglich. Ein Knopfdruck sichert so ab, dass der Zugang zu all ihren Daten gewährleistet ist und nach Ablauf der Frist wieder entfällt.
Gleichzeitig wurde die Transparenz erhöht, d.h. Sie können ohne aufwendige Recherche jederzeit einsehen, was für Rechte Sie haben, wer für Sie als Dienstleister oder Vertreter arbeitet und welche Funktionen des Systems dafür freigeschaltet sind.
Auch die Administration des Systems wurde verbessert. Beispiele sind: Das AMS
kann auf Krankheit oder den Ausfall eines Mitarbeiters reagieren und in seinem Namen Veränderungen (z.B. Dienstleiterbeauftragungen) durchführen. Eine Mail des Vorgesetzten genügt.
Bereichs- oder Abteilungsleiter können Verwaltungstätigkeiten für den Bereich oder die Abteilung an einen Mitarbeiter delegieren. So kann z.B. ein Mitarbeiter für die Leserechtepflege der Daten des gesamten Bereichs berechtigt werden. Dies sichert die Verfügbarkeit der Unternehmensdaten auch bei Ausfall des einzelnen Mitarbeiters ab!
Stücklistensachbearbeiter, Mitarbeiter des Zentrallabors oder des Schnittstellenlabors werden in Gruppen organisiert und erhalten Leserechte zugewiesen, sobald die Datensätze im KVS einen definierten Zustand annehmen. Dies sichert Prozesse ab, da bei Wechsel von Mitarbeitern nur die Zusammensetzung der Gruppen geändert werden muss.
Weitere Neuerungen sind: Die Organisationszuordnung externer Mitarbeiter wird geändert. Externe Mitarbeiter werden in
Zukunft ausschliesslich der Partnerfirma (genauer: dem Partnerfirmenstandort) zugeordnet Externen Mitarbeitern wird die Möglichkeit geschaffen sich CAD-Daten asynchron selbst zu-
zusenden, ohne während des teilweise sehr langwierigen Downloads warten zu müssen Eine Mehrfachzuordnung geheimer Teile ist jetzt möglich Zu Umfängen können Anmerkungen hinterlegt werden Die Datenübergabefunktion bereit TLD-Dokumente (Technische Leitlinien Dokumentation) sind jetzt in neuer Darstellung im HyperKVS verfügbar.

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