Der Zugang zum HyperKVS von Volkswagen ist nur durch einen einzigen Dienstleister möglich.
Es handelt sich hier um die Telekom-Tochtergesellschaft Operational Services.
Bitte wenden Sie sich zwecks CAD-Datenaustausch mit Volkswagen oder Audi oder einer anderen Gesellschaft aus der Volkswagen-Gruppe direkt an das Datenaustausch-Team von Volkswagen oder an die Operational Services.
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Mittwoch, 12. Dezember 2012
Mittwoch, 20. Juni 2012
Freitag, 26. August 2011
Teil 23: free tutorial of making a car in solidworks: Audi TT
Wir lieben das HyperKVS und was wir lieben das verstehen wir!
Tauschen Sie Ihre CAD-Daten mit Volkswagen mit uns als Ihrem Dienstleister!
Das HyperKVS ist dann kein Geheimnis mehr!
Donnerstag, 25. August 2011
Teil 20: free tutorial of making a car in solidworks: Audi TT
HyperKVS ist das Datenaustauschsystem der Volkswagen-Gruppe!
G&M ist der kostengünstigste Anbieter für die Datenkommunikation via HyperKVS auf dem Markt!
G&M ist der kostengünstigste Anbieter für die Datenkommunikation via HyperKVS auf dem Markt!
Dienstag, 23. August 2011
Sonntag, 21. August 2011
TEIL 11: free tutorial of making a car in solidworks: Audi TT
Ein solches Tutorial wäre im HyperKVS nicht möglich.
1. In der Volkswagen-Welt wird kein SolidWorks verwendet.
2. Das HyperKVS dient nur der Ablage und dem Austausch von Konstruktionsdaten. Schulungen sind nicht möglich.
Freitag, 19. August 2011
Dienstag, 24. Mai 2011
Verbindlichkeiten von CAD-Modellen im HyperKVS
Verbindlichkeiten von CAD-Modelldaten
Quarantäne
Pro/Engineer
Wertigkeit der CAD-Modelldaten
Sind für ein Bauteil 3D-Modelldaten über CAD verfügbar, so sind diese in der Verbindlichkeitsaussage grundsätzlich führend. Zeichnungen bilden immer nur einen Ausschnitt aus den Modelldaten ab (abgeleitete Daten).
Freigaben der Entwicklungsbereiche kennzeichnen den Entwicklungsstand eines Teils. Das Teil wird für eine bestimmte Verwendung freigegeben (in der Stückliste). Wird im Zusammenhang mit CAD-Daten von ‚Freigabe’ gesprochen, so handelt es sich um die Vergabe von Zugriffsrechten.
Grundsätzlich ist der Volkswagen Konzern an der Lieferung möglichst kompletter CAD-Datenbestände interessiert. Reine Zeichnungserstellung ist nicht mehr prozessoptimal.
Datenqualität
Die Qualität von Produkt definierenden CAD-Daten wird bei Volkswagen mit drei Schwerpunkten geprüft und bewertet:
1) Styling - Flächenqualität und ihre Bewertung mit Sichtprüfung
2) Organisatorische (strukturelle) Datenqualität und Bewertung
3) Geometrisch mathematische Datenqualität und Bewertung
Die Datenqualität muss den Standardanforderungen des Volkswagen Konzerns entsprechen. Das Ziel der Prüfung der Produkt-Datenqualität ist die Sicherstellung der Verwendbarkeit der CAD-Modelle in allen Prozessen der Produktentstehung.
Zuständigkeiten
Die Zuständigkeit für die CAD-Daten liegt bei der konstruktiv verantwortlichen Fachabteilung.
Die Datenprüfung ist konstruktionsbegleitend durch den Erzeuger der Daten durchzuführen. Die zur Verfügung gestellten Daten müssen durch die verantwortliche Fachabteilung (Datenempfänger) mindestens stichprobenartig geprüft werden, um die Einhaltung der vereinbarten Qualitätskriterien sicherzustellen.
Dieser Ablauf gilt sinngemäß auch für projektspezifische Vereinbarungen.
Quarantäne
Es wird ein Quarantänekonzept auf bestimmte Produktdatenarten angewendet, wenn Modelle aus CATIA V4, CATIA V5 und Pro/ENGINEER gespeichert werden. Den vom Datenersteller geprüften CATIA-Daten wird das enthaltene Protokoll extrahiert und das Prüfergebnis ausgewertet. Für Pro/EGINEER-Daten wird die Datenprüfung mit ModelCHECK nach dem Einstellen auf dem KVS-Server durchgeführt.
CATIA-Daten als auch Pro/ENGINEER-Daten, die nicht die erforderliche Datenqualität haben, verbleiben in der Quarantäne.
Damit ein CATIA V4–Modell im Prozess genutzt werden kann, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt werden:
· Die im Speicherdialog ausgewählte Produktdatenart entspricht derjenigen, die beim ENDCHK-Lauf als Direktive benutzt wurde
· Der ENDCHK-Status ist „o. k.“ (ohne Prüfergebnis ‚Modellraum’)
· Die ENDCHK-Version ist gültig
· Der Modellraum ist 2.000 mm ist „o. k.“ (bzw. Ausnahmeregel greift).
Verzögerungen im Prozess, die durch Nichteinhaltung der Konstruktionsrichtlinie eintreten, gehen zu Lasten des Datenerzeugers!
CATIA V5 Daten werden nur dann aus der Quarantäne entlassen, wenn die strukturelle Vollständigkeit und die Gültigkeit der Daten durch die Strukturanalyse festgestellt wurde.
Nachfolgende Kriterien führen zum Verbleib der Daten in Quarantäne:
· Im CATIA V5 - Container (TAR-Datei) fehlen Dateien, die als Pflichtreferenzen eingestuft sind.
· Der Anwender bekommt eine E-Mail-Benachrichtigung, wenn die Daten „Not o. k.“ sind.
· Ergebnis der Prüfung wird dokumentiert (Prüf-Icon, Prüfbericht, Statistik–Datei)
· Daten ohne „o. k.“ verbleiben in der Quarantäne, es sei denn, sie unterliegen der Altdatenregelung oder wurden manuell im Rahmen der Notfreigabe durch autorisierte Personen aus der Quarantäne entlassen.
Pro/Engineer
Pro/Engineer-Standards
Die Konstruktionsrichtlinie (Norm VW 01059-5) enthält Festlegungen bzgl.
· Basiseinstellungen (Template-Part, -Assembly und -Drawing)
· Konfigurationseinstellungen (Verwendung der Dateien config.sup, config.pro, din.dtl)
· zu verwendende Zeichnungsrahmen (formats)
· Namenskonventionen
· Strukturierung der Modelle (layer, simplified representation)
· Modellaufbau (Grundsätze, verwendete Parameter, Modellierungs-Methoden)
· Datenqualität (formale Prüfungen)
· Regelungen für die Betriebsmittelkonstruktion
Jeweils aktuelle Informationen bzgl. der im Volkswagen Konzern gültigen Rahmenbedingungen (inklusive Download-Bereich) finden Sie unter: ’Pro/ENGINEER’:
Pro/Engineer-Werkzeuge
Sowohl dem Konstrukteur im Volkswagen Konzern als auch dem Konstrukteur bei einem externen Entwicklungspartner stehen neben der Konzern-Umgebung Hilfsmittel, sog. Toolkit-Applikationen, zur Verfügung, die das Konstruieren wesentlich vereinfachen und ebenfalls vereinheitlichen. Eine Liste dieser Tools finden Sie unter 'CAD-nahe Applikationen'.
Pro/Engineer-Datenqualitäts-Prüfung
Es ist sicherzustellen, dass durch Einhaltung der Norm VW 01059-5 bereits im Konstruktionsprozess eine ausreichende Datenqualität erreicht wird. Hierzu ist konstruktionsbegleitend das Prüftool ModelCHECK mit Volkswagen Konzern-Konfiguration zu verwenden. Dies führt zur Vermeidung von Fehlern und zu einer Fehlerbeseitigung mit vertretbarem Aufwand.
Die Übergabe eines Prüfprotokolls hat in Abstimmung mit dem Datenabnehmer bei der Datenübergabe zu erfolgen.
Prüfverfahren
Geprüft werden sollen die im Produktentstehungsprozess durch den Einsatz von CAD/CAM-Systemen entstehenden CAD-Modelldaten. Hierfür stehen neben dem Einsatz von systeminternen Werkzeugen (‚Sichtprüfung’) die Softwarewerkzeuge ENDCHK und VALIDAT (für CATIA V4), VALIDAT V5 (für CATIA V5) sowie ModelCHECK (für Pro/ENGINEER) für eine Prüfung zur Verfügung.
Vereinbarungen bzgl. Kriterien und Parametern gemäß Norm VW 01059 bzw. SE-Checkliste (VDA 4961) gelten für Auftraggeber und Auftragnehmer gleichermaßen.
Der Ersteller von CAD-Modelldaten setzt die Prüfwerkzeuge konstruktionsbegleitend ein und verpflichtet sich zur Erzeugung und Lieferung von CAD-Modelldaten, die
· bei Weitergabe von CATIA- bzw. Pro/ENGINEER-Daten den Konstruktionsrichtlinien entsprechen (ENDCHK, VALIDAT bzw. ModelCHECK „o. k.“)
· bei Weitergabe von CATIA-Modellen gemäß den geometrischen Kriterien und Parametern der Norm VW 01059 geprüft worden sind. Die Dateneingangsprüfung im Volkswagen Konzern wird hinsichtlich der Geometrie mit VALIDAT vorgenommen.
VALIDAT V5 prüft beide Anforderungen gleichzeitig.
Die Entscheidung über die Annahme der Daten trifft die konstruktiv verantwortliche Fachabteilung des Datenempfängers. Die möglichen Reaktionen bei der Nichteinhaltung der Prüfkriterien/-parameter sind:
· Akzeptanz der Daten auf Verantwortung des Datenempfängers
· Zurückweisen der Daten und Korrektur durch den Datenersteller
· Nachbessern der Daten auf Kosten des Datenerstellers (nach Rücksprache)
· CATIA V5 Daten verweisen auf ungültige Dateiformate (Bsp.: CATIA V4 model, BMP-Dateien).
· Modell enthält nicht zulässige Verweise (Bsp.: OLE-Verweise [eingebettete Objekte wie Grafiken, Excel-Tabellen usw.]).
· Es wurden Components als Strukturknoten verwendet, die keine Endknoten sind.
· Dateinamen enthalten unerlaubte Zeichen.
· CATIA V5-Daten wurden mit einer ED2-Lizenz erzeugt bzw. bearbeitet.
· Aus den im CATIA V5 - Container enthaltenen Dateien konnte keine Root-Datei ermittelt werden.
· CATIA V5-Daten stammen im Original aus dem PDM-System CONNECT
Damit CATIA V5 Daten im Prozess genutzt werden kann, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt werden:
· Die im Speicherdialog ausgewählte Produktdatenart entspricht derjenigen, die beim VALIDAT-Lauf als Prüfprofil benutzt wurde
· Der VALIDAT-Status ist „o. k.“
· Die VALIDAT-Version ist gültig
· Die VALIDAT-Prüfung ist "up to date"
Verzögerungen im Prozess, die durch Nichteinhaltung der Konstruktionsrichtlinie eintreten, gehen zu Lasten des Datenerzeugers!
Für die Prüfung von Pro/ENGINEER-Daten im HyperKVS und Nutzung im Prozess gelten folgende Randbedingungen:
· Alle eingestellten Pro/ENGINEER-Daten der Produktdatenarten TM und TZ werden einer Prüfung unterzogen
· ModelCHECK-Errors sind „Not o. k.“-Kriterien
· Alle Modelle einer Dokumentversion müssen Error-frei sein
· Alle Modelle werden regeneriert. Das Ergebnis fließt in das Gesamtprüfergebnis ein
(Total Check Result „o. k.“ – „Not o. k.“)
(Total Check Result „o. k.“ – „Not o. k.“)
Qualitätskriterien der ModelCHECK-Prüfung:
· ModelCHECK prüft formale Qualitätskriterien
· Kriterien sind abgeleitet aus Anforderungen aus der Prozesskette
· Anforderungen sind dokumentiert in VW-Norm 01059 Teil 5
· Anforderungen sind priorisiert:
Errors müssen unbedingt behoben werden
Errors müssen unbedingt behoben werden
Warnings müssen geprüft und gegebenenfalls behoben werden
Anwendungshilfe "VW ModelCHECK (für KVS)"
Zur Vereinfachung der Bedienung von ModelCHECK finden Sie unter ’Pro/ENGINEER- Download - Applikationen’ die Anwendungshilfe "VW ModelCHECK" .
Der von "VW ModelCHECK" erzeugte Prüfbericht entspricht dem Protokoll im KVS und kann im PDF-Format gespeichert, gedruckt und als Übergabeprotokoll verwendet werden.
Dienstag, 22. März 2011
Mittwoch, 16. März 2011
HyperKVS - Abschaltung des Datenformats ISODRAW im KVS für Ende März 2011 geplant
Ab der Produktivsetzung des HyperKVS 3.8.500 ist die Ablage von ISODRAW-Daten nicht mehr erlaubt.
Ab dem 31.03.2011 wird das Archivieren von ISODRAW-Daten im KVS technisch unterbunden.
Weitere Informationen können Sie über unsere Hotline: 05741-2303-15 erfragen.
Sollten Sie Bedarf für CAD-Datenkonvertierung haben, so stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Ab dem 31.03.2011 wird das Archivieren von ISODRAW-Daten im KVS technisch unterbunden.
Weitere Informationen können Sie über unsere Hotline: 05741-2303-15 erfragen.
Sollten Sie Bedarf für CAD-Datenkonvertierung haben, so stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Montag, 7. März 2011
BMG - Baumustergenehmigungspflichtiger Workflow / Infos zum HyperKVS 3.8.500
BMG-Online ist für die konzernweite Entwicklungszusammenarbeit konzipiert – d.h. Anwender die
aktiv am BMG-Durchlauf beteiligt sind, können an unterschiedlichen Konzernstandorten sitzen.
So kann beispielsweise bei Job-Split der lokale Konstrukteur die Stellungnahme eines Kollegen vor
Ort einholen (Versuch, Labor usw.) und anschließend den BMG-Durchlauf in Richtung Wolfsburg anstoßen.
Weitere Stellungnahmen sowie die Genehmigung der BMG können in Wolfsburg erfolgen.
Alle Beteiligten haben jeweils die gleiche Sicht auf den Vorgang und können dessen Durchlauf und
Bearbeitungsstatus verfolgen.
Aktuell ist „BMG-Online“ an folgenden Standorten geschult und eingeführt – d.h. VW-Mitarbeiter dieser Standorte
können in den BMG-Durchlauf einbezogen werden:
• Technische Entwicklung WOB
• VW Brasilien
• VW Mexiko
• H-E (Komponente)
• R-GmbH
• Nutzfahrzeug-Entwicklung
Die Einführung in den übrigen Konzernmarken und –Gesellschaften
Outlook HyperKVS 3.9 Update 5
Version 3.8.500 dated February 22nd, 2011
This document outlines the most important modifications that will be introduced with HyperKVS 3.8.
Update 5:
• Changeover of login procedure with PKI-Card
• Changeover of the OpenSSL encryption
• Omission of ISODRAW conversion to TIFF / new saving procedure of TLD and PDM
• Parts-related restriction of usage
• Passing on the JV client view to service providers
• New dialogue „Drawing check in the process „Material specifications check“
• Further development of data transfer / BMG-online
(Please get further details from separate information on demand)
• Error recovery / detail improvements
Dienstag, 15. Februar 2011
Contract Cad Services | CAD Design Experts - like G&M Ingenieurbüro
HyperKVS ist nicht ganz so attraktiv, wie die Dame im Video, aber sehr wichtig für den CAD-Datenaustausch mit Volkswagen.
Sonntag, 13. Februar 2011
Hohe Verfügbarkeit der CAD-Daten im HyperKVS
Für die Archivierung, Recherche und den Abruf von CAD-Daten setzt die
AUDI AG das im VW-Konzern standardisierte KonstruktionsdatenVerwaltungs-System ein.
Um die Hochverfügbarkeit für die Konstruktionsdaten sicherzustellen,
entwickelte die Firma Synstar aus Darmstadt eine leistungsstarke ArchivInfrastruktur, in der teure Platten- und preiswertere Bandspeicher optimal zu einer kostengünstigen Gesamtlösung kombiniert werden.
Die vier „Audi-Ringe“ sind das Zeichen eines der traditionsreichsten Automobilhersteller
Deutschlands, der weltweit erfolgreich ist - und richtungweisend in Sachen Sportlichkeit,
Technik, Hochwertigkeit, Design, Sicherheit und Umweltschutz. 2002 waren dort rund
30.000 Mitarbeiter beschäftigt. Insgesamt sind im Audi Konzern über 50.000 Mitarbeiter
tätig.
Mit das wichtigste Gut bei Audi sind die Konstruktionsdaten, worauf die Techniker und
Designer jederzeit schnellen und sicheren Zugriff benötigen. Zu lange Bildschirmaufbauzeiten sind nicht nur lästig, sondern kosten Arbeitszeit und Nerven der Anwender. Ein
teilweiser oder sogar Totalausfall der Systeme kann in der Just-in-Time-Produktion Millionenschäden verursachen.
Um die Konstruktionsdaten ihren Anwendern schneller und ausfallsicherer zur Verfügung zu stellen, implementierte Audi im Mai 2002 die Archiv-LösungHyper KVS (Konstruktionsdaten Verwaltungs-System), eine Eigenentwicklung des VWKonzerns. Sie bietet ein Web-basierendes Interface für die Recherche und die Archivierung sowie den Abruf von CAD-Zeichnungen. Dieses Interface wird von sogenannten
Dialog-Servern zur Verfügung gestellt. Die Archivdaten werden via Hyper KVS Dienst
über das Audi-Netzwerk auf die Archivsysteme übertragen. Dafür benötigte Audi ein neu
konzipiertes Archivsystem, das jederzeit hoch verfügbar sein muss und hohe Datenaufkommen von CAD/CAM-Daten bewältigen kann. Zudem war eine maximale Absicherung
gegen Datenverlust in einem Notfall gefordert. Täglich fallen etwa 14 Gigabyte neues
Datenvolumen an, insgesamt sind es vier Terabyte im Jahr 2003 und fünf Terabyte im
Jahr 2005.
Entsprechend den Anforderungen hat die Audi AG eine Komplettlösung gefunden,
deren Kern ein Storage Area Network ist.
Für die technisch und wirtschaftlich optimale Datenspeicherung wurde zudem eine HSM
(Hierarchisches Speicher Management) Lösung implementiert.
Audi übergab einem Generalunternehmer die Projektverantwortung. Die Konzeption
erfolgte in enger Zusammenarbeit mit den Herstellern (Sun, Grau und Brocade).
Betrachtet man das Schichtenmodell des Hyper KVS vom Anwender aus, so umfasst es
folgende Ebenen:
Das Hyper KVS enthält ausreichende Mechanismen, um einen Totalausfall des Gesamtsystems auszuschließen. Voraussetzung dafür ist eine redundante, also mindestens zweifache Auslegung möglichst hoch verfügbarer Fileserver, am besten in zweiräumlich getrennten Lokationen.
Innerhalb der Hyper KVS Archivsoftware werden die Daten zeitnah von einem auf den
zweiten Fileserver repliziert. Anschließend legt die HSM-Software direkt nach dem Einlagern der Daten in das Archiv eine Kopie auf Band an. Damit werden die Daten ausfallsicher innerhalb kürzester Zeit mit mindestens drei Kopien an zwei getrennten Orten abgelegt.
Die Fileserver teilen sich ein redundant ausgelegtes Plattensystem, um das Gesamtsystem für Datenverfügbarkeit und Disaster Recovery auszulegen.
Ein Loadbalancer sorgt für die gleichmäßige Verteilung der Datenströme an die Anwender und somit für eine optimale Ausnutzung der verfügbaren Ressourcen. Bandkopienwerden in zwei räumlich getrennte Bandarchive geschrieben.
Dies gewährleistet einen zusätzlichen Schutz bei Softwarefehlern innerhalb eines
Standortes, schnellsten Zugriff und hohe Kapazität für günstigere Datenhaltung. Die
Anbindung der Plattensysteme ist durchgehend in schneller Fibrechannel-Technologie
und voll redundant ausgelegt. Alle Komponenten innerhalb des Storage Area Networks
sind über zwei Wege erreichbar. Für zukünftiges Wachstum sind die Systeme der Umgebung entsprechend skalierbar ausgelegt.
Der "Clou" der Lösung ist die Software SAM-QFS (Storage&Archive Manager/Quick File
System) für das hierarchische Storage Management. Die HSM-Software SAM-FS unterscheidet zwischen aktuellen Dateien, auf die der schnelle unmittelbare Zugriff erforderlich ist, und älteren, weniger oft genutzten Daten. Die aktuellen Dateien werden daher auf schnellen Online Plattenspeichern gelagert, während die älteren Daten auf preiswertere Bandspeichersystemen ausgelagert werden. Dadurch wird der Online Plattenplatz optimiert und man spart die ständige kostenintensive und administrativ aufwändige Erweiterung der Plattenspeicher.
Ein weiterer Vorteil eines Hierarchischen Storage Managements ist, dass nur wenige
Kilobyte kleine Querverweise, sog. I-Nodes, der ausgelagerten Daten auf den Online
Systemen zurückbleiben. Im Desaster-Fall (Online-Speichersysteme stehen nicht zur
Verfügung ),müssen für den Zugriff auf die gesicherten Daten lediglich diese Querverweise zurückgeladen werden, und nicht mehrere Terabyte umfassende Filesysteme.
Das Sichern dieser Meta-Informationen reduziert den Umfang einer Disaster-Recovery
auf ca. 0,5 Prozent der Nutzdatenmenge. Der Zugriff auf die im Backup liegenden Daten
ist somit in wenigen Minuten anstelle von mehreren Stunden oder gar Tagen möglich.
AUDI AG das im VW-Konzern standardisierte KonstruktionsdatenVerwaltungs-System ein.
Um die Hochverfügbarkeit für die Konstruktionsdaten sicherzustellen,
entwickelte die Firma Synstar aus Darmstadt eine leistungsstarke ArchivInfrastruktur, in der teure Platten- und preiswertere Bandspeicher optimal zu einer kostengünstigen Gesamtlösung kombiniert werden.
Die vier „Audi-Ringe“ sind das Zeichen eines der traditionsreichsten Automobilhersteller
Deutschlands, der weltweit erfolgreich ist - und richtungweisend in Sachen Sportlichkeit,
Technik, Hochwertigkeit, Design, Sicherheit und Umweltschutz. 2002 waren dort rund
30.000 Mitarbeiter beschäftigt. Insgesamt sind im Audi Konzern über 50.000 Mitarbeiter
tätig.
Mit das wichtigste Gut bei Audi sind die Konstruktionsdaten, worauf die Techniker und
Designer jederzeit schnellen und sicheren Zugriff benötigen. Zu lange Bildschirmaufbauzeiten sind nicht nur lästig, sondern kosten Arbeitszeit und Nerven der Anwender. Ein
teilweiser oder sogar Totalausfall der Systeme kann in der Just-in-Time-Produktion Millionenschäden verursachen.
Um die Konstruktionsdaten ihren Anwendern schneller und ausfallsicherer zur Verfügung zu stellen, implementierte Audi im Mai 2002 die Archiv-LösungHyper KVS (Konstruktionsdaten Verwaltungs-System), eine Eigenentwicklung des VWKonzerns. Sie bietet ein Web-basierendes Interface für die Recherche und die Archivierung sowie den Abruf von CAD-Zeichnungen. Dieses Interface wird von sogenannten
Dialog-Servern zur Verfügung gestellt. Die Archivdaten werden via Hyper KVS Dienst
über das Audi-Netzwerk auf die Archivsysteme übertragen. Dafür benötigte Audi ein neu
konzipiertes Archivsystem, das jederzeit hoch verfügbar sein muss und hohe Datenaufkommen von CAD/CAM-Daten bewältigen kann. Zudem war eine maximale Absicherung
gegen Datenverlust in einem Notfall gefordert. Täglich fallen etwa 14 Gigabyte neues
Datenvolumen an, insgesamt sind es vier Terabyte im Jahr 2003 und fünf Terabyte im
Jahr 2005.
Entsprechend den Anforderungen hat die Audi AG eine Komplettlösung gefunden,
deren Kern ein Storage Area Network ist.
Für die technisch und wirtschaftlich optimale Datenspeicherung wurde zudem eine HSM
(Hierarchisches Speicher Management) Lösung implementiert.
Audi übergab einem Generalunternehmer die Projektverantwortung. Die Konzeption
erfolgte in enger Zusammenarbeit mit den Herstellern (Sun, Grau und Brocade).
Betrachtet man das Schichtenmodell des Hyper KVS vom Anwender aus, so umfasst es
folgende Ebenen:
- Dialogserver mit Loadbalancer, der die Datenströme gleichmäßig verteilt
- Archiv- bzw. Fileserver
- Online Plattenspeicher und Nearline Bandspeicher.
Das Hyper KVS enthält ausreichende Mechanismen, um einen Totalausfall des Gesamtsystems auszuschließen. Voraussetzung dafür ist eine redundante, also mindestens zweifache Auslegung möglichst hoch verfügbarer Fileserver, am besten in zweiräumlich getrennten Lokationen.
Innerhalb der Hyper KVS Archivsoftware werden die Daten zeitnah von einem auf den
zweiten Fileserver repliziert. Anschließend legt die HSM-Software direkt nach dem Einlagern der Daten in das Archiv eine Kopie auf Band an. Damit werden die Daten ausfallsicher innerhalb kürzester Zeit mit mindestens drei Kopien an zwei getrennten Orten abgelegt.
Die Fileserver teilen sich ein redundant ausgelegtes Plattensystem, um das Gesamtsystem für Datenverfügbarkeit und Disaster Recovery auszulegen.
Ein Loadbalancer sorgt für die gleichmäßige Verteilung der Datenströme an die Anwender und somit für eine optimale Ausnutzung der verfügbaren Ressourcen. Bandkopienwerden in zwei räumlich getrennte Bandarchive geschrieben.
Dies gewährleistet einen zusätzlichen Schutz bei Softwarefehlern innerhalb eines
Standortes, schnellsten Zugriff und hohe Kapazität für günstigere Datenhaltung. Die
Anbindung der Plattensysteme ist durchgehend in schneller Fibrechannel-Technologie
und voll redundant ausgelegt. Alle Komponenten innerhalb des Storage Area Networks
sind über zwei Wege erreichbar. Für zukünftiges Wachstum sind die Systeme der Umgebung entsprechend skalierbar ausgelegt.
Der "Clou" der Lösung ist die Software SAM-QFS (Storage&Archive Manager/Quick File
System) für das hierarchische Storage Management. Die HSM-Software SAM-FS unterscheidet zwischen aktuellen Dateien, auf die der schnelle unmittelbare Zugriff erforderlich ist, und älteren, weniger oft genutzten Daten. Die aktuellen Dateien werden daher auf schnellen Online Plattenspeichern gelagert, während die älteren Daten auf preiswertere Bandspeichersystemen ausgelagert werden. Dadurch wird der Online Plattenplatz optimiert und man spart die ständige kostenintensive und administrativ aufwändige Erweiterung der Plattenspeicher.
Ein weiterer Vorteil eines Hierarchischen Storage Managements ist, dass nur wenige
Kilobyte kleine Querverweise, sog. I-Nodes, der ausgelagerten Daten auf den Online
Systemen zurückbleiben. Im Desaster-Fall (Online-Speichersysteme stehen nicht zur
Verfügung ),müssen für den Zugriff auf die gesicherten Daten lediglich diese Querverweise zurückgeladen werden, und nicht mehrere Terabyte umfassende Filesysteme.
Das Sichern dieser Meta-Informationen reduziert den Umfang einer Disaster-Recovery
auf ca. 0,5 Prozent der Nutzdatenmenge. Der Zugriff auf die im Backup liegenden Daten
ist somit in wenigen Minuten anstelle von mehreren Stunden oder gar Tagen möglich.
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