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Regelmäßige Leser dieses Blogs

Montag, 28. Februar 2011

WORKFLOW

Spricht man über PDM fällt früher oder später der Begriff „Workflow“. Hiermit wird der Arbeitsablauf eines Bauteils, einer Baugruppe oder eines gesamten Projektes nach einer bestimmten Abfolge von Aktivitäten beschrieben.
Ein Arbeitsablauf koordiniert wer wann was und wie zu erledigen hat. Auf PDM angepasst würde dies bedeuten welche Rolle welche Aufgabe in welchem Prozess in welcher Umgebung bearbeitet.
Als Rolle werden verschiedene Benutzergruppen innerhalb eines PDM-Systemes definiert. Eine Rolle kann z.B. alle Mitglieder eines Projektes oder nur die Zeichnungsprüfer umfassen.
Der Workflow gibt demnach an, in welcher Stufe sich gerade das entsprechende Bauteil oder die entsprechende Datei befindet. Gerade bei Konstruktionsdaten ist wichtig zu erkennen, ob das Objekt bereits freigegeben wurde oder ob es sich gerade in einer Änderungsphase befindet. Daher bekommt der Workflow einen so hohen Stellenwert innerhalb eines PDM-Systems.

Sonntag, 27. Februar 2011

Begriffsdefinition ERP

ERP steht für „Enterprise Ressource Planing“. Dies bedeutet etwa „Planung der Unternehmensressourcen“.
Der wohl bekannteste ERP-Hersteller ist das Unternehmen SAP mit über 40.500 Mitarbeitern.
ERP-Software unterstützt Unternehmen dabei, sämtliche Ressourcen wie Kapital, Betriebsmittel und Personal möglichst effizient für den betrieblichen Ablauf einzusetzen. Diese Programme werden nach Unternehmensrichtung, Größe und Verwendung der eingesetzten Technologien wie Datenbanken und Betriebssystemen ausgewählt und in die vorhandene IT-Infrastruktur eingepflegt.
Gerade in großen Unternehmen oder bei Unternehmen mit ständig wechselnden Aufträgen kann ERP viele nützliche Dienste leisten. Bei ersteren verliert man schnell den Überblick über vorhandene Maschinen und die Anzahl der Mitarbeiter, durch ERP-Software ist eine maximale Maschinenauslastung realisierbar. Bei Unternehmen mit wechselnden Aufträgen ist es leichter, die vorhandenen Ressourcen optimal auszunutzen und nicht etwa Aufträge länger zu bearbeiten als es eigentlich nötig wäre.

Freitag, 25. Februar 2011

Begriffsdefinition PLM


PLM steht für „Product Lifecycle Management“ oder auch „Produktlebenszyklus Management“. PLM ist noch ein recht junger Begriff der seit seiner Einführung in vielen Bereichen für Verwirrung gesorgt hat. Oft wird es als Synonym für PDM verwendet, was schlicht weg falsch ist. PLM allein macht noch kein PDM. Zur Realisierung eines PLM-Konzeptes werden Lösungskomponenten benötigt. Dazu zählen CAD, CAE und auch PDM.
PLM ist ein IT-Lösungssystem mit dem alle Daten, die bei der Entstehung, Lagerhaltung und dem Vertrieb eines Produktes anfallen, einheitlich gespeichert, verwaltet und abgerufen werden. Im Idealfall greifen alle Bereiche und Systeme, die mit einem Produkt in Berührung kommen, auf eine gemeinsame Datenbasis zu.
Gerade zu Zeiten der Nachweispflicht für die Produkthaftung ist ein PLM-System fast schon unerlässlich. Der Gesetzgeber verlangt einen lückenlosen Nachweis, wann welche Spezifikation wo zum Einsatz kam. Bei dem hohen Datenaufkommen und der stetigen Aktualisierung der Bauteile ist dies ohne PLM kaum zu bewältigen.

Donnerstag, 24. Februar 2011

Begriffsdefinition PDM


Produktdatenmanagement (PDM) ist der Ansatz, Daten aus Konstruktion und Entwicklung zu verknüpfen um diese schneller aufzubereiten, sie stets auf den aktuellen Stand zu halten und Änderungen anderer Bereiche für alle transparent zu gestalten.
Ein PDM-System ordnet Dateien nach vorgegebenen Werten (Metadaten) und verknüpft diese untereinander. Es hilft gerade während der Entwicklung von neuen Baugruppen, bereits vorhandene Bauteile schneller zu finden als bisher. Hierfür nutzt es die Eingaben der Konstrukteure. Wird z.B. eine Turbinenrad von sechs auf acht Schaufeln umkonstruiert, so kann man im PDM bequem nach „Turbinenrad“ suchen und es wird fündig, sofern natürlich diese Bezeichnung in den Metadaten hinterlegt wurde.
Es hilft ferner bei der Sortierung und Ordnung von Bauteilen und ganzer Baugruppen. Es aktualisiert die Stücklisten automatisch, ändert Zeichnungen ab und legt, sofern gewünscht, die 3D-Daten als PDF oder andere Files ab.
Durch PDM können auch nicht-CAD-Daten mit denen der Konstruktion ver-knüpft werden. Z.B. Bauteillebensläufe lassen sich bequem mit den anderen vereinigen. Wird nun der CAD-Datensatz verschickt, ist es vorstellbar, dass das System automatisch den Bauteillebenslauf unaufgefordert mitversendet, damit der Kunde einen schnellen Überblick über eingearbeitete Änderungen bekommt.
Da über die Einführung eines PDM-Systems ernsthaft nachgedacht wird, wird auf weitere Features der Software im späteren Verlauf noch näher eingegangen.

Grundlagen der Dateiverwaltung


Mit wachsender Verwendung von CAD und Email ist die digitale Archivierung komplizierter und umfangreicher geworden.In den letzten 20 Jahren ist ein starker Anstieg der digitalen Datenflut zu verzeichnen. Wurde einst noch alles fein säuberlich auf Papier gezeichnet und in Ordnerschränken verstaut, so befindet sich heute das Wissen der Firmen auf Festplatten und Servern. Um diese CAD-Daten auch nach längerer Zeit noch verfügbar zu haben müssen diese archiviert werden. Dies muss in einer Weise geschehen, dass man sie auf Wunsch auch schnell findet. Auch bei aktuellen Arbeiten ist es wichtig, dass jeder Mitarbeiter, der eine Datei benötigt, diese findet und auch Zugriff darauf hat. Der normale Windows-Explorer reicht hier bei weitem nicht mehr aus.
Deshalb wurden verschiedene Systeme entwickelt, um der Datenflut Herr zu werden.

Montag, 21. Februar 2011

Daimler EDM CAE Forum 2011

Sehr geehrte Damen und Herren,

es freut uns, Ihnen als Anwender der des Daimler SWAN / EngPortal mitteilen
zu können, dass
das nächste Daimler EDM CAE Forum am 12./13. Juli 2011 im ICS der Messe
Stuttgart
stattfindet. Ziel der Veranstaltung ist die Präsentation der Daimler
Strategie in den Bereichen
EDM und CAE gegenüber den Daimler Mitarbeitern aus den IT- und
Anwendungsbereichen sowie
gegenüber den Zulieferern und Systempartnern.

Das Programmkonzept ist verabschiedet und wird derzeit mit Vertretern von
über 50 Daimler
Projekten und über 70 externen IT- und Systempartnern abgestimmt. Ein
Veranstaltungs-
schwerpunkt ist PLM 2015 - die neue CAD/EDM Strategie der Daimler AG.

Daimler EDM CAE Forum 2011

Dear Sir or Madame,

We are pleased to inform you, as user of the SWAN / EngPortal, that the
next Daimler EDM CAE Forum
will take place on 12-13 July, 2011 at ICS (International Congress Center
Stuttgart) of Messe Stuttgart.
The aim of the forum is to provide the employees, suppliers and system
partners an overview of Daimler
strategy in the areas of EDM and CAE.

The program concept is set and over 50 representatives of Daimler projects
and more than 70 external
IT-suppliers now tune the detailed program. A main topic of the EDM CAE
Forum 2011 will be PLM 2015,
the new CAD/EDM strategy of Daimler.

Sonntag, 20. Februar 2011

HyperKVS - Zusammenarbeit von Volkswagen und Porsche


Volkswagen, im folgenden VW genannt, übernahm im Fzg-Projekt Panamera die Rolle des Auftragnehmers und Lieferanten für die lackierte Karosserie.
Als Lieferant hat VW u.a. die Aufgabe, die Herstellbarkeit der von der Porsche AG, im folgenden Porsche genannt, entwickelten Karosserieumfänge zu evaluieren, die Herstellprozesse zu planen, Werkzeuge zu erstellen und die Produktion und Lieferung der Karosse an Porsche sicherzustellen.
Um dies zu ermöglichen, wurde die VW-Planung eng in die Entwicklungs- und Änderungsprozesse von Porsche eingebunden.
Neben dieser engen Einbindung in die Prozesse, ist auch eine datentechnische Einbindung notwendig, um alle wichtigen Informationen und Daten aus dem Porsche-Entwicklungsprozess zeitnah für die Fertigungsplanung und Logistik verfügbar zu machen. Hierfür wurde eine Regeldatenversorgung von Porsche an VW installiert. Diese umfasste die Versorgung der Porsche-Stücklisten- und Änderungsinformationen sowie die Versorgung mit abgesicherten, freigegebenen und bewertbaren CAD- und Zeichnungsdaten. Die Porsche-Daten wurden in die Systeme von Volkswagen eingearbeitet und standen so direkt für die weiteren planerischen und Herstellprozesse bei VW zur Verfügung.
Unterschiede in der Konstruktionsmethodik und im Datenmanagement beider Partner führten allerdings dazu, dass die aus der Porsche-Welt empfangenen Daten nicht 1:1 in die Systeme der VW-Welt übernommen werden konnten. Deshalb entsprach die Datenablage der Porsch-Daten in den VW- Systemen nicht der gewohnten VW-Methodik.
Anwender, die Porsche-Daten nutzten, mussten dies wissen, um die benötigten Daten sicher zu identifizieren und die von Porsche mitgelieferten Zusatzinformationen richtig interpretieren zu können.

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